Podcast – Verteilte Versionskontrollsysteme

Habe heute einen interessanten Podcast bei Chaos Radio Express gehört. Dort ging es um verteilte Versionskontrollsysteme, die einiges anders machen als die bisherigen Platzhirsche CVS und SVN. Ich selbst setze für meine privaten Projekte im Moment Subversion ein. Ich habe mir dazu auf meine MacMini einen Subversion Server aufgesetzt, von den ich dann von meinen anderen Rechnern den jeweiligen aktuellen Stand abrufen und meine Änderungen dann committen kann. Das funktioniert eigentlich auch ganz gut so.

Nachdem ich schon vor einiger Zeit einiges über Git gehört habe, bin ich durch den Podcast aber richtig neugierig darauf geworden. Da ich meine privaten Projekte zwar normalerweise allein entwickle, werden ich von einigen Features sicher nicht profitieren, aber schon die Vorteile der ständig lokal verfügbaren Historie meiner Projekte macht das ganze sehr interessant.

So kann man auch unterwegs die Arbeit eines Tages in sein Repository committen, ohne das man online mit dem SVN-Server verbunden sein muss. Der MacMini ist erstens gar nicht von außerhalb erreichbar und ist unter der Woche tagsüber normalerweise im Stromsparmodus. Ich will ja keinen Strom verschwenden.

So ein Versionskontrollsystem ist nicht nur für Entwickler interessant. Es eignet sich eigentlich für alle Arten von Dokumenten. Die im Betriebssystem eingebauten Möglichkeiten der Versionsverwaltung sind da sehr beschränkt. Ich denke da nur an die TimeMachine unter MacOSX oder die Schattenkopien unter Windows.

Also kann ich den Podcast eigentlich jedem empfehlen, die daran interessiert sind, für die Dokumente die man am Computer bearbeiten will, eine Versionierung einzuführen. Auf diese Weise kann man auch mit mehreren Personen an einem Dokument arbeiten.

 

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