Gastartikel – Beratung in allen Finanzbereichen

Beratung in allen Finanzbereichen
Beim Wort „Finanzen“ fällt den meisten Menschen wohl das eigene Bankkonto oder Gehalt ein. Was viele vernachlässigen ist, dass auch Versicherungen zu diesem großen Bereich gehören. Denn Versicherungen dienen vor allem dazu, vor finanziellen Belastungen zu schützen. Etwa die Haftpflichtversicherung, die gegen Schadensersatzansprüche absichert oder die Krankenversicherung, ohne die man im Krankheitsfall oder infolge eines Unfalls zum Teil hohe Behandlungskosten alleine tragen müsste.

Versicherungsschutz ernst nehmen
Ein umfassender Versicherungsschutz ist also genauso wichtig für die eigene finanzielle Absicherung wie eine Geldanlage oder Altersvorsorge. Allerdings ist es für Verbraucher nicht immer einfach zu erkennen, wie sich die Beiträge gestalten. Gerade dann, wenn es um umfassende Versicherungen handelt, wie zum Beispiel die Berufsunfähigkeitsversicherung, ist es schwierig den günstigsten Tarif zu finden. Denn hier spielen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand, aber auch der ausgeübte Beruf in die Beitragsberechnung hinein. Ohne eine professionelle Beratung durch einen unabhängigen Experten verliert man sich hier leicht im Tarifdschungel. Denn nicht nur die Beiträge unterscheiden sich zum Teil erheblich abhängig von den einzelnen Tarifen, auch der Leistungsumfang kann erheblich variieren.

Die Beratersuche der finanzen.de AG
Die finanzen.de AG bietet auf ihren Seiten daher neben ausführlichen Informationen zum Thema Versicherungen auch Vergleichsrechner, mit denen man für viele Versicherungen günstige Top-Tarife finden kann. Für kompliziertere Finanzprodukte kann man überdies einen Berater in der Nähe des eigenen Wohnorts finden. So ist es zum Beispiel sich anhand der vorgestellten Top 5 der neutralen Versicherungsmakler in München zu orientieren. Dabei kann man einen geeigneten Experten nicht nur nach Wohnort, sondern auch der gewünschten Versicherungssparte suchen und so gezielte Beratung in Anspruch nehmen.

 

Kurzreview SourceCode

Gestern waren wir im Kino und haben uns Sourcecode angeschaut. Der Film erzählt von einem eigentlich toten Soldaten dessen Gehirn für ein wissenschaftliches Experiment am Leben erhalten wurde und der im Körper eines anderen Menschen ein Attentäter auf einen Zug aufspüren soll, um dessen nächstes Ziel, den Anschlag auf eine ganze Stadt, zu vereiteln. Dazu wurde er in die Vergangenheit zurückgeschickt, um die letzten 8 Minuten vor dem Anschlag auf den Zug immer und immer wieder zu durchleben, bis er den Attentäter entlarven kann, ohne das er aber den Anschlag auf den Zug und damit seinen und den Tod seiner Freundin verhindern kann Dabei ist natürlich auch wieder Liebe im  Spiel und so versucht der Soldat, das eigentlich unmögliche, nämlich die Vergangenheit zu ändern. Der Film war wirklich sehr spannend und auch bewegend.

Ein Review der Kulturseite des Stern könnt ihr hier nachlesen, die das Review mit “Ein atemloses Meisterwerk” betiteln.

 

Reisebericht Thailand 2011

 

Tag 1 – Anreise

Es ist mal wieder soweit, das Reisefieber hat uns gepackt und haben wir haben uns auf den Weg in ein schönes aber sehr fernes Land. Das Ziel unserer Reise ist diesmal Thailand. Und fern ist es im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir werden über 15 Stunden unterwegs sein und 3 mal umsteigen. Ein bisschen graut es mir vor dem langen Flug, auch ein Grund, warum wir es bis jetzt maximal bis Gran Canaria geschafft haben. Aber die Welt ist so groß und es gibt so viel zu sehen, da muss man halt auch mal eine längere Anreise in Kauf nehmen.

Wie sind wir überhaupt auf Thailand gekommen? Eigentlich wollten wir ja nach Indien oder China fliegen, aber ein Kollege hat so von Thailand geschwärmt, das wir uns mit dem Land und den Sehenswürdigkeiten näher beschäftigt haben und kurzerhand umdisponiert haben. Thailand ist, im Gegensatz zu unserem letzten Urlaubsort Madeira ein Badeparadies, aber da wir beide nicht so die Baderatten sind, haben wir uns lieber für eine Rundreise durch Thailand entschieden, um all die Sehenswürdigkeiten, die Thailand auch bieten soll, mit den eigenen Augen zu sehen. Über unsere Erlebnisse und Eindrücke dieser Rundreise möchte ich Euch gerne in diesem Blogartikel berichten und wenn ihr neugierig geworden seid, dann lest doch weiter…

Einige Kapitel sind in der Vergangenheitsform, einige in der Jetzt-Form geschrieben, je nachdem, wann ich das gerade erlebte aufgeschrieben habe.

Und damit es nicht ganz so langweilig wird, habe ich die schönsten Bilder in diesen Beitrag eingebettet, weitere Bilder in höherer Auflösung gibt es dann in meine Google Picasa Bildbibliothek.

Tag 2

Der zweite Tag hat, zumindest in Thailand, schon lange angefangen. Es ist jetzt morgens um 10:00 Uhr Ortszeit und wir sind nach fast 12 Stunden Flugzeit und einer Zwischenlandung in Maskat, der Hauptstadt des Sultanats Oman. Der Aufenthalt dort war so kurz, das wir uns, obwohl der Flieger keine Verspätung hatte, wirklich beeilen mussten, um den Anschlussflug nach Bangkok zu kriegen. Beide Flüge gingen mit Flugzeugen der Oman Air und der Service an Board war wirklich erstklassig. Der Flughafen von Bangkok, ist wirklich beeindruckend, sehr modern und vor allem sehr groß. Wenn ihr denkt, das München oder Frankfurt einen großen Flughafen haben, dann wart ihr noch nicht in Bangkok gewesen, kam mir jedenfalls riesig vor. Der Flughafen selbst wurde übrigens erst im Oktober 2006 eröffnet.Am Ausgang des Flughafens, wartete unser Tourguide Faisal auf uns, der uns
die Reise begleiten wird. Ein lustiger Kerl, dessen Deutsch aber nicht wirklich als gut bezeichnet werden kann.

Nach kurzer Wartezeit ging es dann auch schon mit dem Bus in unser erstes Hotel. Das Hotel Tai-Pan,
ist ein 3 Sterne Hotel und nichts, wo ich dauerhaft meinen Urlaub verbringen möchte, aber für zwei Nächte wird es schon gehen. Bevor wir jedoch im Hotel angekommen sind, durften wir schon mal einen ersten Eindruck vom Straßenverkehr in Bangkok gewinnen. Wo für mich bis jetzt Rom die Stadt der Mofas war, muss ich mich jetzt revidieren. Was da in Bangkok von diesen kleinen Flitzern rumfährt, das grenzt schon an eine Mofainasion. Und wie die da zwischen den Autos rumkurven, das ist manchmal wirklich beängstigend. Laut nicht mehr ganz aktuellen Statistiken sind in Bangkok 2,4 Mio. Mofas zugelassen.

Im Hotel angekommen, habe wir uns gleich mal frisch gemacht, was nach dem 18 stündigem Anreisemarathon auch dringend notwendig war. Danach haben wir uns kurz hingelegt und hätten auch fast den ersten Ausflug
verpasst, der am Nachmittag auf uns wartete. Der Weg führte uns durch einen endlos wirkenden Stau zum Baiyoke Sky Hotel, das mit einer Höhe von 328 das höchste Gebäude von Thailand und laut der dort ausgehängten Liste, die Nummer 42 der höchsten Gebäude der Welt. Das kann sich aber inzwischen wieder geändert haben. Zuerst ging es in den 77. Stock, wo wir schon mal einen phantastischen aber leicht versmogten Blick auf die Skyline von Bangkok geniesen konnten. Es war ein wirklich beindruckender Anblick, so stelle ich mir eine wirkliche Großstadt vor, kein Wunder, hier leben über 8 Millionen Menschen.Nachdem wir uns dann im Restaurant in der 80igsten Etage vom wirklich guten thailändischen Essen überzeugen konnten, ging es noch ein wenig höher, auf die offene Aussichtsplattform im 88. Stock. Dass die Plattform sich drehte, war zwar gut, um einen guten Rundumblick zu bekommen, aber für gute Nachtaufnahmen mit langer Auslösezeit nicht wirklich gut geeignet.

Nachdem wir wieder auf dem Boden angekommen sind, ging es mit dem Bus weiter, vorbei an in der Nacht wirklich beindruckenden Tempeln und Denkmälern, von denen wir auf kurzen Stopps auch das eine oder andere
Foto machen konnten, bis zu unserem letzten Etappenziel, dem großen Blumenmarkt, auf dem um 21:00 Abends, mehr los war, als auf dem Münchner Viktualienmarkt zur besten Geschäftszeit.

Nachdem wir durch ein wahres Meer an Blumen gewandert sind, machten wir uns endlich auf den Rückweg ins Hotel. Dabei sind mir das erste mal die hell beleuchteten Massagestudios auf, vor denen viele auffallend
hübsche und auch leicht bekleidete junge Damen saßen. Aber irgendwie war ich dann wohl doch zu müde, um mir eine Entspannungsmassage zu genehmigen. ;-) Am nächsten Tag soll es ja auch wieder zeitig los gehen…

Tag 3

Am dritten Tag unsere Urlaubreise mussten wir schon um 6:30 aufstehen, damit wir nach einem etwas ungewohnten, aber guten Frühstück um 8:00 mit dem Bus Richtung Innenstadt aufbrechen konnten. Wobei 8:00
eigentlich schon mindestens eine Stunde zu spät war, denn die Straßen war schon total dicht und auch die vielen Mofas waren schon wieder unterwegs. Aber all das hat die Reiseleitung eingeplant und so erreichten wir pünktlich den ersten Tempel, der uns schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Tagen noch erwarten sollte. Weiter ging es zum alten Königspalast, den der aktuelle König Rama IX, oder auch Bhumibol Adulyadej genannt, nicht mehr bewohnt, weil ihm wohl der Unterhalt zu teurer geworden ist und der deshalb für den allgemeinen Besucherverkehr frei gegeben wurde.

In der Palastanlage konnten wir auch den wichtigsten Buddha Thailands, den kleinen grünen Jade Buddha und den mit 46m größten Buddha, den liegenden goldenen Buddha bewundern.

Zum Abschluss der Führung konnten wir noch den Thronsaal besichtigen, in dem man auch die Wichtigkeit des Buddhas für den Glauben in Thailand sehen konnte, denn dessen Thron stand über dem des Königs. Apropos König, der aktuelle König Bhumibol Adulyadej ist schon seit fast 65 Jahren im Amt und wird von seiner Bevölkerung geliebt verehrt wie ein heiliger. Es gab in diesen 65 Jahren mehrere Putsche, bei denen die jeweils aktuelle Regierung gestürzt wurde, der König hat sie alle überdauert.

Nach der Mittagspause konnten wir auch mal das aktuelle Bangkok kennenlernen denn unsere Guide führte uns durch die engen Straßen von Chinatown. Es ist schwer zu beschreiben, was man dort zu sehen bekam.
Wer schon einmal auf einem Markt in Polen einkaufen war, der muss sich das ganze nur 10mal größer, enger und voller vorstellen. Es gab dort wirklich jeden Ramsch zu absoluten Spotpreisen zu kaufen. Der
absoluter Oberhammer waren aber die vielen Lebensmittel, die dort zwischen dem ganzen anderen Zeugs angeboten wurden und in einer Art und Weise gelagert wurden, das jeder deutschen Lebensmittelinspekteur
den ganzen Markt wohl sofort geschlossen hätte. Obwohl ich mir da nach den jüngsten Lebensmittelskandalen gar nicht mehr so sicher wäre.

Nach diesem über 60 Minuten dauernden Fußmarsch bei über 35 Grad Hitze konnten wir uns bei einer Flussfahrt ein wenig erholen und einen schönen Blick auf die glitzernden Luxushotelfassaden genießen, die
entlang des Menam Chao Praya gebaut wurden.

Als wir dann aber in einen der Nebenflussarme eingebogen sind, mussten wir uns aber auch das andere, das  arme Gesicht von Bangkok anschauen. Die Menschen dort lebten in für uns unvorstellbaren Hütten, die auf ihren morschen Stelzen jeden Moment im Fluss zu versinken, drohten. Aber ich denke, auch das gehört zu einer Stadtrundfahrt dazu. Einen netten Ausklang fand unsere Stadtrundfahrt dann, als uns auf dem Boot ein netter Früchtecocktail angeboten wurde…

Tag 4

Am vierten Tag ging es noch eher los und wir fuhren mit dem Bus raus aus Bangkok auf unsere insgesamt 420 km lange Tagestour in Richtung Ayutthaya, der alten Königstadt, die im 17. Jahrhundert durch eine
Invasion der Burmesen fast vollständig zerstört wurde. Es gab aber trotzdem noch genügend zu sehen.

Wir wurden auch als Fotomodells von einer der zahlreichen thailändischen Schulreisegruppen gebucht, denn
die wollten unbedingt mit einem europäischen Touristenpaar fotografiert werden und wir taten ihnen gerne den Gefallen. Mittagessen gab es dann in einem abgelegenen netten Restaurant, das an einem kleinen Teich gelegen mit guter thailändischer Kost aufwarten konnte.

Nach dem Mittag ging es dann weiter Richtung Sukothai, der ersten Hauptstadt des Königreichs Siam, dem alten Namen des Landes, das erst 1948 in Thailand umbenannt wurde. Halt machten wir in einem Hotel, das direkt an der Schnellstraße gelegen, für maximal 2 Sterne in Frage kam. Aber für eine Übernachtung ist das gerade so Ok. Insgesamt war der Tag ein wenig arm an Höhepunkten, aber das Programm der nächsten Tag schien deutlich vielversprechender zu sein.

Tag 5

Nach einer relativ ruhigen Nacht wurden wir von einheimischer Musik, die irgendwo in der Ferne relativ laut dudelte, um 5:45 geweckt.Auf uns wartete heute ein Besuch im alten Park von Sukothai.

Sukothai war vor langer Zeit für 120 Jahre die Hauptstadt von Siam. Während dieser Zeit wurde unter der Regentschaft von König Ram Kamhaengs die bis heutige gültige Thaischrift entwickelt, die allerdings so kompliziert ist, das sogar Einheimische ihre Probleme damit haben. Im Vergleich dazu ist die Sprache relativ einfach, wie wir bei einem kleinen Sprachkurs während der Busfahrt feststellen konnten. Es gibt z.B. keine Fälle, kompliziert ist nur, das einige Wörter je nach Aussprache etwas ganz anderes bedeuten. So wird aus “schön” ganz schnell “schei..e”.

Wir erreichten gegen 16:30 relativ zeitig das Hotel, das diesmal ein relativ neuer Bungalowkomplex, außerhalb von Chang Mai, war. Das Zimmer war kein Vergleich mit der gestrigen Absteige, mindestens 1 Stern besser. Da bis zum gemeinsamen Barbequeue Essen um 19:00 noch etwas Zeit war, hatte ich die Wahl zwischen Baden in heißen Quellen, relaxen am Hotelpool oder endlich mal eine Runde joggen zu gehen. Da die Temperaturen hier draußen um die Zeit schon relativ angenehm waren, entschied ich mich für letzteres. Das tat richtig gut, nach 4 Tagen endlich mal wieder ein paar km laufen zu gehen. Auch wenn ich mich dabei wohl wie noch nie auf jede mögliche Bewegung am Wegesrand konzentriert habe, es soll ja hier in Thailand nicht wenige Schlangen geben. Aber zum Glück sind mir keine über den Weg gekrochen oder vom Baum auf mich gefallen.

Unsere gemeinsames Barbequeue Essen erwies sich als netter Abend mit unserer Reisegruppe. Durch den Stromausfall und das als Notbehelf dienende Kerzenlicht war das ganze dann noch ein wenig kuscheliger.
Als Höhepunkt des Abends hat unser Tourguide dann noch Kerzenlampions organisiert, die wir dann alle zusammen in die Luft steigen lassen haben. In Deutschland ist so etwas glaube ich verboten, aber schön war
es trotzdem. Hat irgend jemand etwas von Waldbränden oder gar Flugzeugabstürzen in Thailand am 13. Februar gehört, ich hoffe mal nicht ;-)

Tag 6

Der Tag begann für mich mit… Joggen, ich musste die Gelegenheit einfach nutzen, wer weiß wann ich wieder dazu kommen würde. Um 7:00 morgens war auch wirklich das ideale Wetter dafür. Und wieder ist mir keine Schlange über den Weg gekrochen, wohl aber wurde ich von einigen der freilaufenden Hunde verfolgt, die aber wohl nur ihren Jagd- und Spieltrieb ausleben wollten, wann kommt da schon mal ein Jogger vorbei. Als ich dann aber stehen geblieben bin und mich zu ihnen umgedreht habe, hat sie wohl der Mut verlassen und sie haben reiß aus genommen.

Unser Tagesausflug selbst begann mit einem Besuch in den Kunsthandwerkstätten rings um Chiang Mai, der Stadt, die das Ziel unseres Tages war. Zuerst waren wir in einer Seidenmalerei, in der z.B. Sonnenschirme hergestellt und auch bemalt wurden. Die Touristen konnten sich alles mögliche, angefangen von T-Shirt, Hose oder der Tasche für wirklich günstige 50-100 Baht (41 Baht = €1) mit wunderschönen Motiven bemalen lassen. Weiter ging es zu Thailands größter Edelstein und Edelmetallhandlung. Ob das ein Zufall war, dass wir ausgerechnet zum Valentinstag dort vorbei kutschiert werden? Na immerhin gab es 10% Rabatt an diesem Tag. Zum Abschluss dieser Einkaufsshow, die man wohl bei jeder Rundfahrt über sich ergehen lassen muss, ging es noch zu einer großen Keramikmanufaktur, wo man alles mögliche kaufen konnte, und meistens 1 Stück umsonst bekam, wenn man 4 mal das gleiche gekauft hat. Aber wer braucht schon 5 Elefanten zu Hause?

Nach einem wieder mal sehr guten Mittagessen, besuchten wir noch 2 Tempel, wobei einer der beiden in den nächsten Tagen mit dem Besuch der 3. Prinzessin beehrt wird und der schon ganz festlich für dieses
Ereignis geschmückt wurde. Als kleinen Höhepunkt des Besuch konnten wir dann noch den Auftritt von zwei thailändischen Tänzerin inmitten von lauter buddhistischen Novizen bewundern. Das war nur ein kleiner
Vorgeschmack auf den folkloristischen Abend, an dem wir heute Abend mit unserer Reisegruppe teilnehmen würden.

Nachdem wir uns mit einem reichhaltigen und leckeren thailändischen Abendessen gestärkt hatten, konnten wir dann den Auftritt von besonders hübschen Studentinnen der hiesigen Universität bewundern, die uns die traditionellen Tänze des Landes darboten.

Zum Abschluss wurde uns dann noch ein kleines Feuerwerk am Flussufer in der Nähe des Restaurant geboten.

Den Rückweg in das Hotel legten wir in einer langen Tuk Tuk Kolonne, durch die nächtlichen Straßen von Chiang Mai, begleitet von einer Polizeieskorte, die für freie Fahrt sorgte.

Tag 7

Der siebente Reisetag war ein wirklich sehr abwechslungsreicher Tag. Am Morgen ging es zeitig los in ein Elefantencamp in dem wir die großen Dickhäuter mal in Natura erleben konnten. Wir konnten sie beim Morgenbad beobachten, sahen uns eine Liveshow der Elefanten an, in der wir uns von der Gelehrigkeit der Tiere überzeugen konnten. Vom Fuß- und Basketballspiel, aber auch einem richtigen Arbeitseinsatz mit dicken Baumstämmen, bis zu einem künstlerischen Auftritt als Maler, in der uns zwei Elefanten "wunderschöne" Elefantengemälde auf die Leinwand zauberten, wurde ein und richtig schöner Auftritt geboten.

Danach konnten wir selbst einen Elefantenritt über Stock und Stein und ziemlich steile Ab- und Anstiege durch den Thailändischen Dschungel unternehmen.

Auf halber Strecke sind wir dann auf den etwas bequemeren Ochsenkarren umgestiegen. Zum Abschluss des ereignisreichen Vormittages unternahmen wir noch eine gemütliche Floßfahrt auf dem seichten Fluss rings um das Elefantencamp.

Nachdem wir uns mit wieder einmal leckerer thailändischer Küche gestärkt hatten, ging es weiter zu einer Orchideenfarm, in der meine Frau voll auf ihre Kosten kam, den es gab dort wirklich alle möglichen Sorten zu bestaunen.

Der Abschluss der heutigen Ausfahrt führte uns zum mit 1060 m über dem Meeresspiegel am höchsten gelegenen Tempel von Thailand, der auch einer der prächtigsten war, die wir bis jetzt kennen lernen durften.
Wenn ich bis jetzt immer der Meinung war, das die katholische Kirche verschwenderisch mit ihren Spenden in Bezug auf den Bau ihrer Kirchen in der Vergangenheit umgegangen ist, so muss ich sagen, das auch der
Buddhismus dem in nichts nachsteht.

Bevor wir dann den Tag mit einem Bummel über den Nightbasar von Chiang Mai ausklingen ließen, konnte ich mich noch 1 Stunde in dem gut klimatisierten Fitnessstudio des Holiday Inn Hotels austoben, während
sich meine Frau eine wohltuende Massage im benachbarten Thaisalon genehmigte.

Tag 8

Der achte Tag führte uns wieder auf den Rückweg in Richtung unseres Zielortes Pattaya. Aber vorher sollten wir noch eine Übernachtung im insgesamt 5ten und vorletzten Hotel und den Besuch von 2 Tempeln "überstehen". Ich muss sagen, das der Besuch der vielen Tempel gleichen Glaubens doch auf die Dauer ein wenig eintönig ist. Unser Reiseleiter betonte immer wieder, wie offen in Thailand mit anderen Glaubensrichtungen umgegangen wir und es auch jede Menge christliche Kirchen oder islamische Moscheen gibt. Davon hätten wir auch gerne
welche gesehen, aber die standen leider nicht auf dem Plan.

Den Beginn der Tagestour machte jedoch ein Besuch in einer Silbermanufaktur, der eigentlich wieder eine getarnte Verkaufsshow war. Aber deshalb muss man ja nicht jedes Mal etwas kaufen. Weiter ging es mal wieder zu einem Tempel, der eigentlich aussah, wie alle anderen auch. Der einzige lustige Höhepunkt war hier die kleine Kindergartengruppe, die ebenfalls einen Tagesausflug gemacht haben und sich zusammen mit unserem langen 2,05 m Mann Reinhardt fotografieren ließen. Das ergab dann natürlich ein lustiges Bild.

Nach einer relativ langen Weiterreise wartete dann noch einmal ein Tempel auf uns. An diesem Tempel war gerade Gebetsstunde, die auch wirklich 60 Minuten andauerte. Die Gebete wurden dabei allerdings von
2 buddhistischen Mönchen in einer Art Sprechgesang vorgetragen, was das ganze aber auch nicht gerade erträglicher gemacht hat. Worum es bei der Predikt ging, haben wir natürlich nicht verstanden.

Nach dem Besuch des Tempels ging es weiter auf den verstopften Straßen nach Pitsanulok zu unserem Hotel. Das Hotel war echt nicht so der Hit, aber wie sagte man so schön bei solchen Rundreisen: "Für eine Nacht geht das schon…"

Tag 9

Der 9. und letzte Tag unserer Rundreise führte uns von Pitsanulok über Lopburi nach Pattaya, wo wir dann auch das letzte Hotel bezogen, das diesmal von sehr guter Qualität war. Auf dem Weg dahin machten wir
noch zwei Stopps am Affentempel und konnten den angeblich echten Fußabdruck Buddhas bewundern.

Der Besuch am Affentempel war wirklich ein besonderes Erlebnis, denn so viele Affen in mitten von Menschen habe ich noch nie gesehen. Und so nahe bin ich den kleinen Tieren auch noch nie gekommen.

Besonders lustig fanden wir die lustigen Aktionen, die die kleinen Äffchen an ihrem eigenen Pool abgezogen haben. Das musste ich gleich mal als Video aufzeichnen.

 

Da die Affen auch den Stadtteil in der Nähe des Affentempels als ihr Revier betrachten, hatte man bei der Durchfahrt durch die Straßen, das hier eine regelrechte Affeninvasion stattgefunden hat.

Um den Abdruck Buddhas wirklich als ein Abdruck eines Fußes zu erahnen braucht man doch Recht viel Fantasie. Zum einen war die Grube, in der sich der Fußabdruck befinden soll, mit Geldscheinen, von den vielen spendenfreudigen Gläubigen, bedeckt war und für einen Fußabdruck eines normalen Menschen, denn das war Buddha laut Wikipedia ja, viel zu groß war.

 

Tag 10, 11 und Abreise

Ich sitze im Moment im Flugzeug und tippe den letzten Teil des Reiseberichts, bevor ich ihn dann zu Hause noch einmal überarbeiten und in mein Weblog stellen werde. Im Moment ist es hier im Flugzeug etwas unruhig, wir sind wohl in leichten Turbulenzen, wie man so schön sagt.

Die letzten 2 Tage in Pattaya haben wir am und vor allem im Pool verbracht, denn anders kann man die Hitze von weit über 30 Grad kaum aushalten. Wenn man bedenkt, das gerade Winter ist und die richtig warmen Monate im April und Mai noch bevorstehen, dann ist das schon heftig.

Da ich ohne mein Sport nicht auskomme, habe ich mich am Freitag und auch noch am Samstag entschieden, morgens an der Strandpromenade laufen zu gehen. In der Hoffnung, dass es früh morgens etwas angenehmer ist, bin ich vor 7:00 Uhr los. Aber leider war es auch um diese Zeit schon, als ob man sich in der Sauna auf ein Laufband stellt. Und auch die Luft war nicht wirklich besser, denn die ersten Garküchen waren schon wieder in Betrieb und verbreiteten ihren, zumindest am Morgen sehr unangenehmen Geruch. Ach ja, und auch die Bordsteinschwalben, waren schon wieder, oder immer noch, unterwegs. Das waren wahrscheinlich die, die in der Nacht keinen mehr abgekriegt haben. Wenigstens haben sie mich beim Laufen in Ruhe gelassen.

Da wir am Vorabend in einer anderen Ecke der Stadt waren und ich also das erste mal an der Strandpromenade war, bin ich auf dem Rückweg auch prompt an der falschen Ecke abgebogen und habe mich natürlich in der
mir noch unbekannten Stadt verlaufen. Und so bin ich ein wenig durch die Straßen geirrt, bevor ich zu guter Letzt nach 1:30 h doch noch vollkommen dehydriert zurück ins Hotel gefunden habe. Am nächsten Tag
wollte ich mir auf jeden Fall eine Flasche Wasser mitnehmen.

Am Abend sind wir dann noch einmal mit einem Pärchen, das wir auf der Rundfahrt zurück zum Strand um uns in das Nachtleben von Pattaya zu stürzen. Was sich mir auf jeden Fall in bleibender Erinnerung einprägen wird, sind die vielen Freudenmädchen, die entlang der Strandpromenade auf ihre Freier warten. Während das ganze in den vielen Massagesalons noch als “Massage mit erotischem Zusatzprogramm” getarnt ist, bieten sich die Damen am Strand ganz offensichtlich an. Nur gut, das wir unsere Frauen dabei hatten und so nicht behelligt wurden. Aber wehe, die beiden sind mal an irgendeinem Shop stehen geblieben, sofort wurde man von dem anderen Damen umringt. Ich hatte ja einiges von Thailand in dieser Richtung erwartet, aber ganz so krass dann doch nicht.

Die Abreise aus Bangkok verlief relativ ruhig. Von Pattaya ging es die ca.100 km zum Flughafen und von dort dann wieder über Maskat in diesmal 14 Stunden Flugzeit (wohl wegen des Gegenwindes) nach Frankfurt, von wo es dann wieder per ICE in 3,5 Stunden Richtung München ging, wo wir dann Sonntag Mittag gut angekommen sind. Das einzig unangenehme beim ersten Flug war die viel zu niedrig eingestellte Klimaanlage, wodurch man sich wie in einer Gefriertruhe vorkam. Da halfen auch die dünnen Decke nichts, die auf jedem Sitzplatz lagen.

Fazit

Zum Abschluss einer solchen Reise stellt man sich natürlich die Frage, ob der Urlaub das gehalten hat, was man sich davon versprochen hat und ob man vielleicht mal wieder zurück kommen wolle. Im Vorfeld der Reise
hatten mir viele Kollegen und Freunde von Thailand vorgeschwärmt und das sie gerne wieder hin fahren würden.

Ich kann diese Meinung leider nicht ganz teilen, und diese Meinung hatten auch einige unserer Mitreisenden. Die Reise war auf jeden Fall sehr interessant und hat auch alles geboten, was im Reiseprospekt
beschrieben wurde. Aber insgesamt waren es mir dann doch ein paar zu viele buddhistische Tempel und Verkaufsshows. Es gibt in Thailand auch andere Glaubensrichtungen und auch da gibt es sicher interessante
Bauwerke zu bewundern. Auch kam die Natur ein wenig zu kurz, mal von dem einen Ausflug ins Elefantencamp abgesehen.

Unser Reiseleiter war zwar ein lustiger Kerl, mit dem es nie langweilig wurde und der immer alles sehr gut organisiert hat. Aber manchmal vermissten wir schon etwas Fachkenntnis. Sein nicht immer so gutes Deutsch führte manchmal dazu, das man bei seinen Ausführungen manchmal etwas den Faden verlor.

Der letzte freie Tag machte nicht wirklich Lust auf eine Verlängerung als Badeurlaub, jedenfalls nicht in Pattaya, denn der Strand lud wahrlich nicht zum Baden ein. Und um den ganzen Tag am Pool zu liegen, muss man keine so weite Anreise in Kauf nehmen. Und sich einfach nur die Stadt anzuschauen, ist aufgrund der heißen Temperaturen, höchstens am Abend eine gute Idee. Aber es soll wohl noch bessere Strände in Thailand geben.

Wir werden vielleicht irgendwann mal wieder nach Thailand oder zumindest in diese Region reisen, aber sicher nicht in den nächsten 10 Jahren. Da gibt es noch so viele interessante Flecken auf der Welt, die wir uns noch anschauen wollen.

Ich hoffe, Euch hat der Reisebericht und auch die eingebetteten Bilder gefallen. Ihr könnt gerne einen Kommentar zum Beitrag erstellen. Weitere Bilder könnt Ihr Euch in meine Picasa Bildbibliothek hier anschauen.

 

Workshop Entwicklung für die iOS Plattform

Ich habe heute mal meine gewohnte Umgebung was die Softwareentwicklung angeht verlassen und an einem Entwicklerworkshop zur Entwicklung für die iOS Plattform teilgenommen. Der Kurs war heute nur als Einführung gedacht. Es wurden grundlegende Konzepte und Techniken durchgegangen. Was braucht man, um für iOS-Geräte zu programmieren, wie verwendet man Objective-C, die von Apple favorisierte Programmiersprache  und welche Möglichkeiten bietet die neue Version 4.x von iOS. Es ist schon erstaunlich, das Apple die komplette Entwicklungsumgebung vollkommen kostenlos zur Verfügung stellt. MacOS Programme, kann man damit ohne weitere Zusatzkosten entwickeln. Um Programme auf das iPhone/iPad oder in den AppStore zu bringen und damit vielleicht auch ein bisschen Geld zu verdienen, benötigt man jedoch einen kostenpflichtigen Account für $99 im Jahr.

Was mich etwas abschreckt, ist das nach meinem Gefühl komplizierte Memorymanagement. Aber wahrscheinlich kommt es nur mir so kompliziert vor, weil ich durch Java und .NET etwas verwöhnt gewesen bin, was das Verwenden und Freigeben von Objekten angeht. Da hat der Garbage Collector das meiste übernommen. Obwohl man auch da Memory Leaks produzieren konnte, ist das mit Objective-C viel eher möglich. Gut ist, das Apple einen leistungsfähigen Profiler mitliefert. Aber selbst die Referenten sprachen von durchschnittlich 4 Wochen mehr oder weniger frustrierendem Lernaufwand, bis man das mit der Speicherfreigabe endlich verinnerlicht hat.

Stellt sich nun die Frage, was programmiert man, wo es doch schon für fast alles in mehrfacher Ausführung Programme im Appstore gibt. Entweder es fällt einem etwas ganz kreatives ein, oder man entwickelt eine branchenspezifische Anwendung, für die es eben noch nicht genügend Programme gibt.

Der heutige Workshop war für mich auf jeden Fall sehr interessant und eine gute Bereicherung, was mein Know-how als Softwareentwickler angeht. Auch wenn ich den Workshop aus eigener Tasche bezahlt habe, habe ich keinen Euro davon bereut. Ich werde die nächsten Wochen nutzen und mich weiter in Objective-C einarbeiten. Wird auf jeden Fall nicht so einfach, die Zeit dafür zu finden, denn auch im .NET Bereich gibt es viel neues zu lernen…

 

Reisebericht Madeira 2010

In diesem Artikel möchten wir Euch einen kurzen Eindruck von unserer Urlaubsreise nach Madeira vermitteln. Wir hatten die Insel schon seit einiger Zeit auf unserer Wunschliste und in diesem Jahr hat es endlich geklappt. Der Flug nach Madeira war problemlos und die Landung auf der im Jahre 2000 durch jede Menge Stützpfeiler erweiterten Landebahn eigentlich auch. Trotzdem war der Anflug schon etwas besonderes, denn wir mussten erst eine 180 Grad Kehrtwende fliegen, um die richtige Position zur Landung zu erreichen. Der Flughafen war fast leer, wir sind ja auch außerhalb der Saison verreist.

Kleine Anekdote am Rande, ich hatte auf dem Flughafen noch kurz getwittert, das wir jetzt nach Madeira fliegen und 10 Minuten später hatte ich einen Follower aus Madeira. Muss wohl ein Robot gewesen sein, der automatisch bei bestimmten Stichwörtern anspringt, den der Follower war eine große Hotelkette…

Im Hotel, nach einer kurzen Fahrt von nur 9 km angekommen, waren wir sowohl vom Hotel als auch vom Zimmer angenehm überrascht. Alles relativ großzügig, sauber und von insgesamt guten Niveau. Nur ein wenig warm war es im Zimmer, aber wir dachten uns noch nichts dabei, denn das Personal kann ja schon mal vergessen, die Klimaanlage einzuschalten. Das hatten wir dann gleich nach geholt, jedenfalls dachten wir, dies zu tun. Bis wir am nächsten Tag, nach einer durchschwitzten Nacht, an der Rezeption erfuhren, das wir gar kein Zimmer mit Klimaanlage gebucht hatten. Hallo? Von einem 4 Sterne Hotel auf einer Insel im Atlantik, auf der es zur Zeit ganz normale 25-30 Grad sind, setze ich so etwas voraus. Und was zum Teufel haben wir dann in der Nacht zuvor eingeschaltet und auf 18 Grad gestellt? Das Ding hat aber leider nur einen Höllenlärm gemacht, von Kühlung war nichts zu spüren. Erster Minuspunkt für das Hotel, den zweiten Minuspunkt gab es dann für den zwar vorhandenen aber ebenfalls nicht funktionierendeSafe. Das würde dann wieder €9 extra Kosten. Diese Erfahrung haben wir aber leider schon in vielen Urlaubshotels machen müssen.

Am Sonntag sind wir dann mit dem Bus nach Canico gefahren, um uns das kleine Städtchen anzuschauen und aus der Apotheke etwas gegen Susi’s abklingenden Husten und meine immer stärker werdende Erkältung zu holen. Außerdem im Supermarkt noch schnell Wasser geholt, denn so etwas ist im Hotel bekanntlich teuer. Danach haben wir uns zu Fuss auf den 2 km langen Rückweg gemacht. Geht ja nur bergab hatten wir gedacht, aber es war doch sehr warm, die Wasserflaschen wurden immer schwerer und meine Erkältung machte mir doch sehr zu schaffen. Im Hotel bin nur noch ins Bett gefallen und 3 Stunden später wie gerädert wieder aufgewacht. Danach kurz geduscht und irgendwie zum Abendessen gegangen. Später dann auf dem Hotelzimmer ist mir beim Zähneputzen furchtbar kalt geworden, ein mir nur all zu gut bekanntes Vorzeichen meiner nicht mal so seltenen Fieberattacken. Und so wurde es dann auch wieder einer relativ unangenehme und durchschwitzte Nacht, diesmal allerdings unter anderen Vorzeichen. Aber meine liebe Frau hat sich wie immer rührend um mich gekümmert und nur deshalb habe ich überlebt. ;-)

Am nächsten Morgen musste das von mir schon fest eingeplante Levadajogging ausfallen, denn ich fühlte mich dann aus verständlichen Gründen etwas schlapp. Soll glaube ich auch nicht so gut fürs Herzl sein und deswegen war ich so vernünftig und bin nicht joggen gegangen. Also gut gefrühstückt und in freudiger Erwartung auf unseren Mietwagen gewartet. Der dann auch bald in Form eines VW Polo vor uns stand. Vor der Schlüsselübergabe, wollte der Verleiher allerdings noch eine Kaution von € 300 haben, was uns dann doch etwas überraschte (das verflixte Kleingedruckte in den Verträgen). Der Teufel (oder sonst wer) weiß, warum ich meine Kreditkarte nicht mitgenommen habe. Also musste ein Großteil unserer Urlaubsbörse dran glauben. Jetzt hieß es, in den nächsten Tagen ein wenig zu sparen, damit das Geld noch für die Tankfüllung reicht, bevor wir das Auto nach 3 Tagen zurückgeben mussten und dann unsere Kaution hoffentlich vollständig zurückbekommen würden. Vorausgesetzt, wir machen keine weiteren Beulen in das Auto, obwohl ich eigentlich gar nicht wüsste, wo noch eine freie Stelle wäre, so viele Einträge hatte der Vermieter in das Übergabeprotokoll  des ca. 1 Jahre alten Autos gemacht. Am besten fand ich allerdings den Spruch des Vermieters, als meine Frau ihm fragte, warum wir nicht wie vereinbart einen Renault Clio bekommen würden. “Polo ist viel besser, Renault ist Klasse A, Polo ist Diesel” -:) Das haben wir dann später bei der Fahrt auch deutlich gehört.

Und so ging es dann auch gleich los auf unseren ersten richtige Ausflug auf Madeira. Wir hatten uns als erstes Ziel eine relativ “leichte” Wanderung zur Ostspitze der Insel, der “Ponta de Sao Lourenco” vorgenommen. Dabei ging es ca. 4 km auf einem engen Pfad oberhalb der Steilküste vorbei an der Kapelle “Nossa Senhora da Piedade” bis zum östlichsten Punkt der Insel, einem kleinen Leuchtturm.

Unterwegs konnten wir fantastische Aussichten auf die bizarren Felszacken und Abgründe der Küste geniessen. Hier haben wir auch den ersten Kontakt zu der auf der Insel am häufigsten Tierart, den kleinen Eidechsen gemacht, die hier teilweise in Gruppen von bis zu 50 Stück (geschätzt) auftreten. Die Tierwelt auf Madeira ist im übrigen nicht sehr artenreich. Irgendwelches Wild oder gar Schlangen sind hier nicht zu finden. Die kleinen Eidechsen sind vor hunderten von Jahren wohl mit Treibgut auf die Insel gekommen. Und mangels natürlicher Feinde haben sie sich dementsprechend vermehrt. Wir sollten sie später noch sehr oft wieder treffen.

Da der Weg nicht besonders breit und in beide Richtungen beschritten wurde, dauerte  diese Wanderung mit ca. 4,5 Stunden doch länger als geplant.

Die Sonne an diesem doch  relativ warmen Tag tat ein übriges dazu, das wir doch etwas erschöpft wieder auf dem  Parkplatz ankamen. Trotzdem hatten wir noch Lust auf mehr und so ging es auf zu den  Strohhütten in Santana, einem der schönsten Dörfer im Norden der Insel. Die  Strohhütten, die einer Finnhütte von der Bauart her sehr ähneln, waren zu früheren Zeiten  das traditionelle Heim der Bauern von Santana und Umgebung. Zwei Stück davon sind  noch übrig (jedenfalls da, wo wir waren).

Weiterhin sehenswert war noch der Parque  Tematico, einem Themenpark, der als große Attraktion einen Nachbau der ehemaligen Zahnradbahn von Monte hat, die die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Parks miteinander verbindet.

Zurück im Hotel hatten wir auch schon den ersten Sonnenbrand des Urlaubs, weil wir uns zu spät an das Sonnenspray im Rucksack erinnert hatten. Da noch ein wenig Zeit bis zum Abendessen war, wollten wir noch den Fitnessstudio einen Besuch abstatten. Das Fitnessstudio glich, in Ermangelung einer Klimaanlage (wie auch schon im Hotelzimmer) von den Temperaturen leider eher einer Sauna, die sich eigentlich ein Stockwerk tiefer befinden sollte. Vielleicht kam da auch ein Teil der Wärme her. Ansonsten waren, für ein Hotel, genügend Geräte und Gewichte da, so das wir uns gut austoben konnten ;-)

Am Morgen des dritten Tages fühlte ich mich dann schon wieder fit genug, um das erste mal zum Levadajogging zu gehen. Los ging es um 7:30, es war noch dunkel draußen, als wir mit einem kleinen Bus abgeholt wurden. Nach ca. 20 Minuten Fahrt waren wir auch schon am Startpunkt unserer kleinen Joggingstrecke angekommen. Zur Erklärung was eine Levada überhaupt ist, sei gesagt, das es sich hierbei um einen kleinen sehr schmalen Bewässerungskanal, einer Madeirenser Besonderheit handelt, über den das Wasser von niederschlagsreichen in die regenärmeren Regionen der Inseln geleitet wird. Diese Kanäle wurden mühevoll von Hand angelegt und müssen regelmäßig gesäubert werden, damit das Wasser ungehindert fließen kann. Dazu gibt es entlang den Levadas einen schmalen Fussweg, auf dem man gut wandern und manchmal eben auch Joggen kann. Unser “Trainer” gab uns ca. 20 Minuten Zeit, um entlang der Levada in östlicher Richtung zu laufen, bevor man wieder die gleiche Strecke zurück (also insgesamt 40 Minuten) musste. Dabei konnte jeder der ca. 8 Läufer sein eigenes Tempo bestimmen. Blöd für mich, denn ich war schon nach ca. 3 km und 16 Minuten am Ende dieser Levada angekommen. Das es auf der Strecke, aufgrund des dort vor kurzem gewüteten Waldbrandes, überall verbrannt gerochen haben soll, habe ich aufgrund meiner Erkältung gar nicht wahrgenommen, wohl aber den angenehmen Duft der Eukalyptusbäume, die entlang der Strecke zahlreich vertreten waren. Insgesamt war es trotz der für mich viel zu kurzen Strecke, ein recht schöne Runde am Morgen…

Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kurzen Tagesplanung sind wir dann auch schon auf unseren zweiten Ausflug aufgebrochen. Unser erste Ziel hieß “Camara de Lobos”, der zweithöchsten Steilküste der Welt. Mangels eines Navis in unserem Mietwagen musste ich mich auf eine viel zu ungenauen Karte, die in dieser Gegend leider nicht sehr häufig aufgestellten Schilder und meine Frau als Beifahrerin verlassen. Das Problem mit den fehlenden Schildern macht sich vor allem an Kreuzungen mit 3 Abfahrten bemerkbar, und kein Schild führte uns nach “Camara de Lobos”. Und so kam es wie es kommen musste, wir haben unser erste Ziel knapp verfehlt ;-) Beim zweiten Ziel, dem “Nonnental” wollten wir es aber dann besser machen und haben dieses in 633m Höhe liegende Dorf auch problemlos erreicht. Den Namen hat das Dorf übrigens zu der Zeit erhalten, als noch die Piraten die Insel unsicher machten, und die an der Küste liegenden Nonnen sich in diesen Ort zurückzogen und dort Zuflucht suchten. Weiter ging es zur Serra de Agua, einer auf 1095m Höhe liegenden Aussichtsplattform, von der man einen guten Ausblick auf die Schlucht hatte, in der sich das soeben von uns besuchte Dorf befand.

Von da aus machten wir uns auf den Rückweg ins Hotel, in dem wir, über ein paar kleine Umwege und durch viele Tunnel auch wieder gut ankamen. Überhaupt muss ich sagen, das ich noch nie innerhalb so kurzer Zeit durch so viele Tunnel (mindestens 100) gefahren bin. Ich frage mich, wann die wohl alle gebaut wurden und welche Wege wir wohl hätten fahren müssen, wenn es diese Tunnel nicht gegeben hätte. Da hat das portugiesische Straßenbauamt ganze Arbeit geleistet und vor allem im Küstenbereich ein sehr gut ausgebautes und “meistens” auch gut ausgeschildertes Straßennetz hinterlassen.

In der Nacht von Dienstag zum Mittwoch hatte ich leider wieder leichtes Fieber bekommen, weshalb ich den Sport am Morgen ausfallen lies. Da wir das Auto aber auch noch an diesem Tag zur Verfügung hatten, wollten wir uns den Tag davon nicht vermiesen lassen. Die richtige Tablette tut da oft Wunder. Und so ging es denn auch auf nach Funchal, wo wir als erstes das Sissi-Denkmal und damit einen weiteren Punkt auf unserer Sissi-Gedächtnistour besuchen wollten.

Weiter ging es zu Fuss durch die Innenstadt bis zum Hafen und der wirklich sehr schönen Strandpromenade. Als Schlusspunkt dieses Tagesausfluges haben wir uns einen Besuch im botanischen Garten von Funchal vorgenommen, in dem wir neben vielen exotischen Pflanzen, Schildkröten und Vögeln auch unsere gute alte deutsche Eiche bestaunen konnten.

Am fünften Tag wollten wir es ein bisschen ruhiger angehen lassen und den größten Teil des Tages im Hotel verbringen. Vorher stand aber noch einmal Levadajogging auf dem Programm. Außer einem kleinen Spaziergang an der Uferpromenade und einem Besuch in der Sauna, äh Fitnessstudio, haben wir an dem Tag dann wirklich  nichts weiter unternommen. Zeit genug also, einen Teil dieses kleinen Reiseberichtes zu schreiben.

An unserem letzten richtigen Urlaubstag wollten wir noch eine geführte Wanderung nach Rabacal unternehmen. Der Morgen begann, wie sollte es anders sein, mit ein wenig Sport, aus Zeitgründen wurden es nur ca. 40 Minuten auf der Strandpromenade vor dem Hotel.  Aber ich brauche das trotzdem, um richtig wach und fit zu werden. Nach einem kräftigenden Frühstück ging es dann auch schon mit dem Bus los. Das Wetter war zu dem Zeitpunkt und in der Meeresspiegelhöhe noch ganz ok, nicht zu warm, eigentlich ideal zum wandern, dachten wir uns. Aber wir hatten die Mikroklimazonen auf der Insel nicht berücksichtigt, denn dadurch kann sich das Wetter innerhalb kurzer Entfernungen schlagartig ändern. Und so kam es dann auch, desto höher wir mit dem Bus fuhren, desto schlechter wurde die Sicht und umso stärker wurde der Regen. Zum Glück machten wir auf 1400m Höhe Rast in einem kleinen Restaurant mit angeschlossenem Shop, der auf genau solche Leute wie wir spezialisiert war, und Wander- und Regenausrüstungen im Angebot hatte. Leider waren die Preise entsprechend und so konnten wir nur Susi, der Witterung angepasst, ausrüsten. Ich musste, schon abgehärtet durch zig Kilometer Joggen bei besch…. Wetter, mit dem Vorlieb nehmen, was ich gerade an hatte. Beim nächsten mal sind wir schlauer ;-) Und so kalt war es nun auch wieder nicht… Talabwärts wurde es dann etwas wärmer…

Die Wanderung führte uns entlang den langen Levadas mit diesmal viel engeren Wegen, über viele steile und durch den Regen sehr rutschige Treppen durch wirklich herrliche Landschaften bis zum Höhepunkt der Wanderung, den 25 Wasserfällen, einer engen Schlucht, an der 2 Levadas ihren Anfang fanden. Zurück ging es auf ähnlichen Wegen bis zu einem ca. 800m langem Tunnel, bei dem wir, wegen fehlender elektrischer Beleuchtung, auf die Taschenlampen angewiesen waren, die unsere Tourführerin vorher ausgeteilt hatte.

Auf der Wanderung kennengelernt haben wir auch eine hübsche russische Blondine, die sich sehr gerne vor wunderschöner natureller Kulisse fotografieren lies. Und mich hatte sie am Ende als ihren “Leibfotografen” auserkoren. Ich habe mindestens 30 Bilder von ihr machen müssen, aber es gibt schlimmeres für einen Mann, als eine schöne Frau zu fotografieren, und die sich dazu noch wie ein professionelles Model in Szene setzen konnte. Katarina, so hieß die Dame, lebt in Deutschland und deshalb konnten wir uns gut mit ihr verständigen. Unser Russisch ist inzwischen leider doch zu sehr eingerostet. Sie hat sich auf jeden Fall sehr über die Bilder gefreut…

Nach ca. 10 km und etwa 4 Stunden Fussweg sind wir dann am Ende unserer Wanderung angekommen und konnten auf dem Rückweg vom Bus auch noch einige atemberaubende Blicke in die tiefen Schluchten von Madeira genießen.

Die Wanderung hat uns wirklich sehr gefallen (nicht nur wegen der russischen Blondine), wir hätten mehr davon machen sollen.

Der Abreisetag begann, wie der vorherige aufgehört hatte, mit einem Dauerregen. Obwohl der am Morgen beim morgendlichen Joggen auf der Uferpromenade noch als leichter Nieselregen runter kam, wurde er später doch ziemlich heftig. Diesmal konnte ich ein wenig länger laufen. Und dabei wieder getroffen habe ich auch Katarina, das hübsche blonde “Fotomodel” vom Vortag, die hier ebenfalls ihre Runden drehte. Und so sind wir auch gleich wieder ins Gespräch gekommen. Sie war, man mag es kaum glauben, schon vor mir da und als ich später noch meine Runden drehte, machte sie noch ca. 30 Minuten intensives Stretching gefolgt von 15 Minuten schwimmen im Meer. Wow, was für ein sportliches Mädel, habe ich mir gedacht. Zusammen sind wir dann den durchaus steilen Anstieg zum Hotel hoch gejoggt und sie hat dabei geredet und geredet, als ob wir auf gerader Strecke spazieren gehen würden. Und das morgens um 07:30…

Nach einem ausgiebigen Frühstück hieß es Koffer packen und zur Abreise fertig machen. Die Fahrt zum Flughafen und auch der Flug selbst verliefen ohne nennenswerte Zwischenfälle und so sind wir um 22:00 wieder gut in Deutschland gelandet.

Es hat uns sehr gut in Madeira gefallen, wir hätten gerne mehr gesehen, also müssen wir, glaube ich, noch mal zurückkommen. Wegen unserer Erkältung haben wir die, aufgrund des vulkanischen Ursprungs der Insel, fehlenden weißen Badestrände überhaupt nicht vermisst. Wer trotzdem schwimmen gehen will, kann an einigen künstlich angelegten Badebuchten baden gehen, oder gleich mit der Fähre nach Porto Santo übersetzen, wo es einen relativ langen Badestrand gibt.

Ich hoffe, der jetzt doch etwas länger gewordene Reisebericht, hat Euch gut gefallen. Dieser Text ist zu 90% auf meinem iPad entstanden, womit es sich, wie ich denke, auch als gute Schreibmaschine für unterwegs qualifiziert hat.

Noch mehr Bilder in besserer Auflösung haben wir hier für Euch online gestellt.

 

Neues vom iPad

Tja, so viel neues vom iPad gibt es diese Woche eigentlich nicht zu berichten. Außer, dass ich immer noch sehr zufrieden mit dem Gerät bin und es auch immer noch sehr intensiv nutze. In einem Weblog habe ich gelesen, das bei ihm das iPad schon Staub ansetzt, aber ich glaube, dass derjenige sich das Gerät einfach unter falschen Gesichtspunkten gekauft hat und nun enttäuscht ist, es nicht so nutzen zu können, wie er es sich vorgestellt hat.

Diese Woche habe ich mich um den einzigen großen Kritikpunkt gekümmert, den ich am iPad hatte, die spiegelnde Oberfläche. Die hat vor allem bei mir auf dem Balkon, doch für ein sehr eingeschränktes Lesevergnügen gesorgt. Also habe ich mir ein Entspiegelungsfolie von Folix bestellt, die gestern von meiner Frau (die ist das geschickter) angebracht wurde. Und siehe da, das war es mit Spiegeln auf dem iPad. Und ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist, das ich es wesentlich weniger Putzen muss, weil die Abdrücke der Finder dort deutlich weniger zu sehen sind. Dazu habe ich meinem iPad noch eine Tasche von Belkin gegönnt, damit es beim Transportieren auch möglichst keine Kratzer abbekommt und so ausgerüstet, kann ich das iPad nun so nutzen, wie ich mir das vorgestellt habe.

Inzwischen hat sich in der App Ecke für das iPad einiges getan, jede Woche kommen ca. 1000 neue Apps dazu und die bisher erschienenden werden laufend verbessert. Unter anderem wurde meine zum Lesen von PDF favorisierte App, der GoodReader aktualisiert und kann jetzt die Seiten durch horizontales Pagescrolling die Seiten so umblättern, wie man es von einem Buch und den meisten anderen App (z.B. iBooks) gewöhnt ist.

Weiter gibt es eigentlich nichts zu berichten, außer das ich so langsam mal anfangen muss, einige Apps, die ich nur mal so kurz zum probieren runter geladen habe, und nicht mehr nutze oder die ich jetzt einfach doppelt habe, wieder vom iPad löschen muss, da ich das Gerät ja auch nicht zumüllen möchte.

Ich freue mich schon auf iOS 4, das in der nächsten Woche für das iPhone und hoffentlich in nicht all zu langer Zukunft auch für das iPad erscheinen soll. Denn damit kann man unter anderem endlich im Hintergrund Internet Radio hören, während man sich im Vordergrund mit anderen interessanten Dingen beschäftigt. Leider wurde auf der WWDC noch kein Termin für das iOS auf dem iPad genannt und auch nicht, ob es kostenlos sein wird.

 

iPad – nach einer Woche, erster Erfahrungsbericht

Eine Woche habe ich nun mein iPad und wie angekündigt, hier ein weiterer Artikel zum Thema. Wie hat sich denn das iPad in mein digitales Leben eingefügt bzw. verändert?

Nun, wo ich früher öfters das MacBook rausgeholt habe, um RSS-Feeds oder sonstige News aus dem Internet zu lesen, erledigt dieses jetzt das iPad mehr oder weniger vollständig. Die RSS-Feeds, die ich bei Google abonniert habe, lese ich mit NetNewsWire. Wenn mich ein Artikel interessiert, ich den aber lieber später lesen möchte, dann speichere ich diesen Artikel über Instapaper. Bis jetzt hatte ich solche Artikel immer bei Google als Bookmark mit dem Tag “ReadItLater” gespeichert. Da kannte ich aber noch nicht die Vorteile von Instapaper. Zum einen werden die Artikel in einem für das iPad sehr lesefreundlichen Format aufbereitet (ohne die ganze Werbung und Hinweise an der Seite). Zum anderen kann man die Artikel in der iPad App auch später offline lesen. Was das Aufbereiten von Artikeln aus dem Internet für das iPad angeht, lernte ich auch wieder das Bookmarklet “Readability” sehr zu schätzen. Dieses formatiert, wie auch Instapaper, den aktuellen Artikel so um, das nur der Text des aktuellen Artikels in einem lesefreundlichen Format angezeigt wird, und alle restlichen Elemente der Webseite, die einen immer wieder vom flüssigen Lesen ablenken können, ausgeblendet werden.

Das Speichern von Bookmarklets ist unter Safari für das iPhoneOS allerdings ein wenig kompliziert, das erkläre ich aber lieber in einem eigenen Beitrag.

Apropo Offline – Dank der UMTS-SIM-Karte, die ich Mitte dieser Woche von Simyo erhalten habe, bin ich nie wirklich offline. Allerdings bin ich mit der Geschwindigkeit bis jetzt überhaupt nicht zufrieden. Diese ist wirklich deutlich spürbar langsamer, als die WLAN-Verbindung zu Hause, oder in der Firma.
Das man nicht an die WLAN-Geschwindigkeit rankommt, war mir klar, aber das man das so deutlich spürt, hat mich doch sehr negativ überrascht. Zum Glück ist die SIM-Karte monatlich kündbar, vielleicht wechsele ich doch noch mal den Provider. Ich bin im Moment sogar am überlegen, ob ich überhaupt so eine Art von Vertrag brauche. Es gibt inzwischen auch Anbieter, bei denen man nur dann bezahlt, wenn man wirklich über UMTS ins Netz geht. Dann zwar gleich für den ganzen Tag, aber wenn man das nur 2 mal im Monat braucht, kann man schon dabei sparen. Ich denke mal, das werde ich in den nächsten Monaten sehen, was für mich die beste Option ist. Einen guten Überblick über die aktuellen Datentarife kann man sich im fontblog machen.

Nun aber wieder zurück zu meinem digitalen Leben. Nachdem ich ein wenig mit den verschiedenen im AppStore erhältlichen PDF-Readern experimentiert habe, bin ich dann doch beim Goodreader geblieben. Denn dieser liest sich nicht nur gut, man kann ihn auch wunderbar über die verschiedensten Quellen mit dem entsprechenden Content befüllen. Zum einen ist ein kleiner Webserver integriert, so das man nur eine Webseite aufrufen muss, und über diese dann die Dateien hochladen kann, zum anderen kann man aber auch ganz einfach ein Google Docs oder ein Dropbox Konto einrichten und schon kann man die eBooks oder sonstigen Dokumente von dem jeweiligen Onlinespeicher herunterladen. Das ist wirklich sehr bequem gelöst. Zu guter letzt kann man natürlich auch die herkömmliche Methode mit Anschluss per Kabel an den Mac oder PC und dann über iTunes wählen.

Während ich am Anfang noch meine Emails, Kalender und Kontakte noch über iTunes synchronisiert habe, war es mir mit der Zeit doch etwas lästig, dass ich immer erst das iPad mit dem Mac synchronisieren musste, um die Änderungen an Kontakten und Kalendereinträgen auch in die Cloud zu Google zu übertragen. Da war ich doch von meinem Android Handy verwöhnt. Zum Glück habe ich eine Anleitung zuerst in Cashys Blog und dann auch bei Google selbst gefunden. Habe zwar am Anfang nicht verstanden, warum ich dazu den Umweg über ein Exchange Konto gehen muss, wo es im Mail-Assistenten doch eine eigene Google-Email Option gibt, aber damit wird halt nur Google Mail, nicht aber die Google Kontakte und Google Kalender eingerichtet. Der Weg über das Exchange-Konto erledigt alle drei Konten auf einen Schlag und sofort hat man alle Daten sofort synchron. Leider kann man nur einen Kalender darüber verwalten. Wenn man mehrere bei Google hat, muss man die über iCal einbinden.

Ich könnte den Beitrag noch lange fortsetzen, aber ich möchte mir ja noch ein wenig für die nächsten Beiträge aufheben. Nach einer Woche bin ich noch immer sehr zufrieden mit meinem iPad. Etwas stören tut mich nur die, vor allem im Freien, doch recht starken Spiegelungen. Dazu werde ich mal spezielle Antireflex-Folie ausprobieren, die auch gegen die Fingerabdrücke helfen soll.

Wenn ich am Anfang geschrieben habe, wie das iPad mein digitales Leben verändert hat, ein normales Leben ohne das iPad habe ich natürlich auch noch ;-)

Das iPad übrigens hat nicht nur mein digitales Leben verändert. Inzwischen gibt es schon mehr als 2 Millionen zufriedene iPad Benutzer, wie man in vielen Weblogs nachlesen kann. So z.B. auch bei Martin Fowler, der jedem Softwareentwickler bekannt sein sollte.

Update: Diese Übersicht über die verschiedenen Datentarife für das iPad ist noch besser. Die Tagesflatrate gibt es übrigens bei Blau.de

 

Das iPad ist da – Erster Eindruck

Über kaum ein Gerät wurde in den letzten Monaten so viel geschrieben, wie über das iPad von Apple. Jahrelang gab es die wildesten Spekulationen, wann denn Apple endlich auf dem Markt der Netbooks oder Tablet-PCs mitmischt. Der Markt der Netbooks war für Apple wohl nicht interessant oder lukrativ genug, und die Technik für wirklich gute und intuitiv zu bedienende Tablet-PCs wohl noch nicht reif genug.

Den Anfang hatte Apple mit dem iPhone  gemacht und basierend auf der Technik und der Software des iPhone wurde dann das iPad im Januar von Steve Jobs in seiner unnachahmlichen Art auf einem eigenen Event vorgestellt. Es wurde viel spekuliert, wie gut das Gerät beim Publikum ankommen würde, aber ich glaube, selbst die kühnsten Optimisten haben wohl nicht mit diesen Verkaufszahlen in den ersten Wochen gerechnet, auch bei Apple nicht. Aus diesem Grund wurde auch der Marktstart außerhalb der USA um einen Monat nach hinten, auf Ende Mai, verschoben. Und das obwohl das Betriebssystem und auch die Techniken einige Einschränkungen hat. Aber dazu später mehr.

All das hat der Vorfreude auf das iPad jedoch auch bei uns keinen Abbruch getan und deshalb gab es am ersten Verkaufstag die, eigentlich nur aus Amerika bekannten, langen Schlangen vor den 3 Apple Stores in Deutschland. Es soll wohl einige gegeben haben, die vor dem Store übernachtet haben, um am Morgen einer der ersten zu sein, die das iPad in empfang nehmen konnten. Da Anstehen eher nicht so mein Ding ist, habe ich mir mein iPad mit 3G und 32 GB Speicherkapazität schon Anfang April bei Gravis vorbestellt. Bei Gravis deshalb, weil man es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bei Apple vorbestellen konnte. Ein paar Wochen hatte ich dann von Gravis nichts mehr gehört, so das ich mir nicht mehr sicher war, ob ich es auch wirklich bekommen würde. Vor einer Woche bekam ich dann aber einen Anruf von der Gravis Hotline, die mir nach Anfrage, ob ich noch an dem iPad interessiert sei, versicherte, dass ich das iPad pünktlich zum ersten Verkaufstag bekommen würde. Und so wurde es auch am Freitag im Laufe des Tages per UPS geliefert und ich konnte es dann, nach Feierabend gleich auspacken und in Betrieb nehmen.

Wobei die Inbetriebnahme an eine Bedingung geknüpft war, das iPad verlangt nach einer kurzen Aktivierung über einem Mac oder PC , auf dem iTunes installiert sein muss. Ich habe es also an meinen Mac angeschlossen und da ich über diesen auch meinen iPod Touch synchronisiere, wurde ich gleich gefragt, ob ich die Einstellungen vom iPod übernehmen wollte, was mir vor allem wegen der dort schon eingerichteten EMail-Konten, Kalender und Adressbücher sehr entgegenkam und das initiale Einrichten des iPad’s sehr vereinfachte. Bei der ersten Synchronisierung wurden auch alle Anwendungen, die ich auch schon auf dem iPod hatte, auf das iPad transferiert, von denen ich die meisten allerdings danach wieder runter geschmissen habe, weil es entweder davon entweder schon eine iPad Version gab, oder aber diese durch den Zoom so hässlich aussahen, das ich mir die nicht wirklich antun wollte. Übrig geblieben sind im Moment nur wenige iPhone-Apps, auf die ich dann doch nicht verzichten wollte, unter anderem Skype, Facebook und Apple Remote zum Steuern von iTunes auf meinem MacMini im Wohnzimmer.

Da ich mich in den letzten Wochen schon Recht intensiv mit der für das iPad erhältlichen Software im AppStore beschäftigt hatte, wusste ich auch schon, welche Programme ich mir zuerst auf das iPad spielen wollte. Unter anderem sind da Pages, iBook, Things, Dropbox, GodReader dabei gewesen. Die Software für das iPad ist zum Teil deutlich günstiger als die vergleichbaren Mac- oder PC-Versionen, mit natürlich reduziertem Funktionsumfang, aber meistens doch um einige Euros teurer als die entsprechende iPhone/iPod Version.

Nachdem ich also das iPad mit der grundlegenden Software und dem notwendigen Inhalten (Musik, Bilder, Videos und einiges eBooks) befüllt hatte, ging es daran das iPad von der Bedienung her zu erforschen. Wer schon ein iPhone oder einen iPod Touch sein eigen nennt, der wird gleich mit einem Deja-vue Gefühl konfrontiert, denn es sieht am Anfang fast genauso aus, wie auf dem iPhone, nur alles halt ein wenig größer und brillianter. Die Software bedient sich angenehm flüssig und egal wie rum man das iPad hält, es passt sich sofort von der Ausrichtung her an. Im Vergleich zum iPhone kann man das aber durch einen Schalter an der Seite unterbinden.

Die Programme, die es auch auf dem iPhone von Apple gibt, Adressbuch, Kalender und Email, wurden natürlich optimal an die Möglichkeiten des iPads angepasst und vermitteln doch von der Bedienung einen sehr natürlichen und intuitiven Eindruck. Einige Programme wie die Online-Ausgabe des Stern, die HD-Version der Welt machen einen doch sehr vielversprechenden Vorgeschmack, wie digitale Medien in der Zukunft die herkömmlichen Zeitschriften sicher nicht ersetzen, aber zumindest einen gewissen Marktanteil wegnehmen könnte, wie es das Internet bereits getan hat. Dabei muss man sich aber auch mit dem Gedanken anfreunden, das diese Inhalte in Zukunft nicht mehr kostenlos sein werden.

Das Lesen von eBooks in iBook fühlt sich sehr natürlich an, sogar das Umblättern sieht wie bei einem richtigen Buch aus. Außerdem gibt es einige Sachen, die man bei einem normalen Buch nicht hat. Das fängt von der änderbaren Schriftart und -größe an. Des weiteren kann man Lesezeichen (ohne Eselsohren :-) ) setzen und auch im Buch suchen. Da die meisten meiner eBooks allerdings nicht im ePub-Format sondern als PDF vorliegen, konnte ich mir diese nicht in iBook anschauen, sondern musste dazu den GoodReader verwenden. Da das PDF-Format nicht für eBook-Reader optimiert ist, muss man dabei auch einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Dies betrifft vor allem die Navigation innerhalb des Buches, als auch die nicht ganz so optimale Lesebarkeit. Trotzdem finde ich, das man auch PDFs sehr gut auf dem iPad lesen kann. Allerdings fürchte ich, das ich nicht wirklich zum ausgiebigen Lesen kommen werde, denn zu verlockend sind Möglichkeiten, die man sonst noch auf dem iPad hat. Und wenn es schnell mal ein Blick in Twitterrific  oder Facebook ist, was es denn so neues in den Socialcommunities gibt. Ach ja und spielen kann man mit dem iPad auch noch sehr gut. Habe ich jetzt zwar noch nicht gemacht, wird aber in den nächsten Wochen wohl auch noch kommen.

Bei all dem Licht gibt es natürlich auch Schatten, und die will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Das iPad fühlt sich mit der Zeit schon etwas schwer an, fast so schwer, wie das MacBook Air, was mit der Zeit vielleicht beim Lesen etwas ermüdend sein kann. Ich habe gestern auf dem Balkon ein wenig versucht, auf dem iPad zu lesen, und musste dabei die doch recht starke Spiegelung feststellen. Es gibt da von Drittanbietern Entspiegelungsfolien, vielleicht werde ich damit mal mein Glück versuchen. Das nächste Problem ist eigentlich nicht wirklich ein Problem, trotzdem hat man das Gefühl, das iPad ständig putzen zu müssen, weil man die Finderabdrücke vor allem von der Seite aus doch recht deutlich sieht. Ich kann mich erinnern, das mich das am Anfang auf dem iPod Touch auch sehr gestört hat, inzwischen fällt mir das gar nicht mehr so auf. Obwohl der iPod natürlich wenig schneller geputzt ist, als das iPad. Zu guter letzt stört mich etwas, was auf dem iPod nicht so sehr zum Tragen kommt, aber auf dem iPad doch relativ schnell als Einschränkung fühlbar ist. Die Möglichkeit, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen und zwischen diesen umzuschalten oder zwischen diesen zu interagieren, die fehlt einem doch relativ schnell. Und wenn es nur kurz das Kennwort aus 1Password zu holen, um es im AppStore beim Einkauf einfügen zu können. Vor allem deshalb, weil man das ja unter Windows und MacOS, aber auch auf meinem Android Handy so gewöhnt ist und dies daher als eigentlich selbstverständlich ansieht. Aber Apple hat mit dem iPhone OS 4.0 Besserung versprochen, auch wenn es trotzdem noch einige Einschränkungen geben wird.

Fazit

Um diesen Beitrag zum Ende zu bringen, möchte ich zum Abschluss sagen, das ich vom iPad absolut nicht enttäuscht bin und den Kauf bis jetzt in keinster Weise bereut habe, mir für die zukünftige Softwaregeneration doch noch einige Verbesserungen wünsche. Das iPad wird keines meiner aktuellen Geräte iPod Touch oder MacBook ersetzen können, wohl aber in einigen Fällen doch den Platz dieser Geräte einnehmen. Diesen, für meine Verhältnisse doch recht langen Artikel hier, würde ich nie und nimmer auf der virtuellen Tastatur des iPads schreiben, das ist einfach zu mühselig. Da muss das MacBook ran. Aber schnell mal eine Statusmeldung für Twitter oder Facebook, das sollte auf dem iPad allemal funktionieren.

Ich werde in den nächsten Wochen sicher noch einige Beiträge zu meinen Erfahrungen mit dem iPad hier posten. Für alle Leser, die eine Meinung zum iPad oder zu meinen Beiträgen haben, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen.

 

Zurück im Blog

Diese Blog war in den letzten Monaten etwas verwaist, was unter anderem an einigen persönlichen Umständen lag. Zum einen fehlte mir irgendwie die Motivation, hier etwas zu posten, weil ich das Gefühl hatte, das es wohl doch kaum jemand liest. Zum anderen waren mir irgendwie die Ideen ausgegangen, was denn überhaupt für andere interessant sein könnte. Was den ersten Punkt angeht, habe ich mich auf anderen Plattformen wie z.B. Facebook versucht, mit leider sehr geringem Erfolg. Ich hatte dort zwar sehr schnell einige “Freunde” (meistens Kollegen) gefunden, aber mein Versuch, dort einige einigermaßen sinnvolle Diskussionen zu führen, war leider von sehr sehr geringem Erfolg gekrönt. Es kam so gut wie keine Antwort, andere Themen mit wesentlich weniger sinnvollen Hintergrund waren da scheinbar viel interessanter. Kommt wohl auch ganz darauf an, wer da etwas gepostet hat. Vielleicht habe ich Facebook auch nur falsch verstanden…

Ich werde es in Zukunft wohl so machen, das ich hier einen Artikel poste und dann bei Facebook und Twitter einen kurzen Hinweis darauf poste. Wenn dann irgendjemand etwas dazu zu sagen hat, ist es schön, wenn nicht, soll es mir auch egal sein.

So, nun hoffe ich mal, das ich wieder einige Themen finde, über die ich hier berichten kann. Es ist ja nicht so, das nichts in der Zwischenzeit passiert ist. Zum einen gibt es eine neue Version von .NET 4.0 und dem Visual Studio 2010. Zum anderen gibt es seit letzten Freitag das neue iPad und wer mich kennt, der kann sich sicher denken, das genau so ein Teil seit Freitag bei mir zu Hause liegt. Anlass genug also, um ein kurzes Review über meinen ersten Eindruck vom iPad zu schreiben. Aber dazu werde ich gleich einen eigenen Artikel posten.

 

Ein Android ist gelandet…

Nein, es sind keine Außerirdischen mit ihren Robotern gelandet, sondern ein neues Handy, mit einem relativ neuen Betriebssystem. Dieser Artikel passt auch zum neuen Google Nexus One Handy, das gestern von Google auf einer extra Pressekonferenz vorgestellt wurde, und über das heute auf so gut wie allen Presseportalen berichtet wurde, unter anderem natürlich auch bei Golem.de. Ich finde das Handy wirklich gut.

Allerdings bin ich schon seit ca. 2 Wochen auf der Android Plattform angekommen. Ich habe mir vor kurzem im Rahmen meiner Vetragsverlängern ein neues Handy für unschlagbar günstige € 1 zugelegt, und zwar das HTC Magic. Das ist zwar nicht ganz so schnell wie das neue Nexus One und hat auch noch nicht das ganze neue Android 2.1, sondern nur die Version 1.6, aber dafür war es auch deutlich günstiger und außerdem soll das Update auf die neue Android Version im Laufe des ersten Qurtals auch für das HTC Magic erscheinen.

Ich bin zwar eigentlich in den letzten 3 Jahren ein Fan von Apple-Produkten und -Software geworden, aber das iPhone war mir dann doch ein bisschen zu teuer, da ich es über meinen Provider nicht mit Vertrag bekommen hätte.

Nun aber noch etwas zur Funktionalität des Handys. Das HTC Magic hat, wie es heute eigentlich bei Smartphones eigentlich sein sollte, einen GPS Chip eingebaut, den ich auch schon kurz erfolgreich zusammen mit Google Maps erfolgreich testen konnte, als wir über Weihnachten unsere Freunde besucht hatten und ich mich mit meiner Frau nicht einigen konnte, wo wir lang gehen müssen.

Da ich sehr intensiv die Google Dienste (Mail, Kalender, Newsreader etc.) nutze, kommt mir die sehr gute Integration dieser Dienste in das Betriebssystem sehr entgegen. Und falls irgendeine Funktionalität fehlt, kann man dieser über sehr viele gute kostenlose, aber zum Teil auch kostenpflichtige Programme, die man im App Store, nachladen. Ich habe inzwischen mehr Programme auf dem Telefon, als auf meinem iPod Touch installiert.

Einziger Wermutstropfen ist die kurze Laufzeit des Handys, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Ansonsten bin ich mit dem Handy und auch mit dem installierten Betriebssystem sehr zufrieden. Es muss also nicht immer das iPhone sein….