Neues vom iPad

Tja, so viel neues vom iPad gibt es diese Woche eigentlich nicht zu berichten. Außer, dass ich immer noch sehr zufrieden mit dem Gerät bin und es auch immer noch sehr intensiv nutze. In einem Weblog habe ich gelesen, das bei ihm das iPad schon Staub ansetzt, aber ich glaube, dass derjenige sich das Gerät einfach unter falschen Gesichtspunkten gekauft hat und nun enttäuscht ist, es nicht so nutzen zu können, wie er es sich vorgestellt hat.

Diese Woche habe ich mich um den einzigen großen Kritikpunkt gekümmert, den ich am iPad hatte, die spiegelnde Oberfläche. Die hat vor allem bei mir auf dem Balkon, doch für ein sehr eingeschränktes Lesevergnügen gesorgt. Also habe ich mir ein Entspiegelungsfolie von Folix bestellt, die gestern von meiner Frau (die ist das geschickter) angebracht wurde. Und siehe da, das war es mit Spiegeln auf dem iPad. Und ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist, das ich es wesentlich weniger Putzen muss, weil die Abdrücke der Finder dort deutlich weniger zu sehen sind. Dazu habe ich meinem iPad noch eine Tasche von Belkin gegönnt, damit es beim Transportieren auch möglichst keine Kratzer abbekommt und so ausgerüstet, kann ich das iPad nun so nutzen, wie ich mir das vorgestellt habe.

Inzwischen hat sich in der App Ecke für das iPad einiges getan, jede Woche kommen ca. 1000 neue Apps dazu und die bisher erschienenden werden laufend verbessert. Unter anderem wurde meine zum Lesen von PDF favorisierte App, der GoodReader aktualisiert und kann jetzt die Seiten durch horizontales Pagescrolling die Seiten so umblättern, wie man es von einem Buch und den meisten anderen App (z.B. iBooks) gewöhnt ist.

Weiter gibt es eigentlich nichts zu berichten, außer das ich so langsam mal anfangen muss, einige Apps, die ich nur mal so kurz zum probieren runter geladen habe, und nicht mehr nutze oder die ich jetzt einfach doppelt habe, wieder vom iPad löschen muss, da ich das Gerät ja auch nicht zumüllen möchte.

Ich freue mich schon auf iOS 4, das in der nächsten Woche für das iPhone und hoffentlich in nicht all zu langer Zukunft auch für das iPad erscheinen soll. Denn damit kann man unter anderem endlich im Hintergrund Internet Radio hören, während man sich im Vordergrund mit anderen interessanten Dingen beschäftigt. Leider wurde auf der WWDC noch kein Termin für das iOS auf dem iPad genannt und auch nicht, ob es kostenlos sein wird.

 

iPad – nach einer Woche, erster Erfahrungsbericht

Eine Woche habe ich nun mein iPad und wie angekündigt, hier ein weiterer Artikel zum Thema. Wie hat sich denn das iPad in mein digitales Leben eingefügt bzw. verändert?

Nun, wo ich früher öfters das MacBook rausgeholt habe, um RSS-Feeds oder sonstige News aus dem Internet zu lesen, erledigt dieses jetzt das iPad mehr oder weniger vollständig. Die RSS-Feeds, die ich bei Google abonniert habe, lese ich mit NetNewsWire. Wenn mich ein Artikel interessiert, ich den aber lieber später lesen möchte, dann speichere ich diesen Artikel über Instapaper. Bis jetzt hatte ich solche Artikel immer bei Google als Bookmark mit dem Tag “ReadItLater” gespeichert. Da kannte ich aber noch nicht die Vorteile von Instapaper. Zum einen werden die Artikel in einem für das iPad sehr lesefreundlichen Format aufbereitet (ohne die ganze Werbung und Hinweise an der Seite). Zum anderen kann man die Artikel in der iPad App auch später offline lesen. Was das Aufbereiten von Artikeln aus dem Internet für das iPad angeht, lernte ich auch wieder das Bookmarklet “Readability” sehr zu schätzen. Dieses formatiert, wie auch Instapaper, den aktuellen Artikel so um, das nur der Text des aktuellen Artikels in einem lesefreundlichen Format angezeigt wird, und alle restlichen Elemente der Webseite, die einen immer wieder vom flüssigen Lesen ablenken können, ausgeblendet werden.

Das Speichern von Bookmarklets ist unter Safari für das iPhoneOS allerdings ein wenig kompliziert, das erkläre ich aber lieber in einem eigenen Beitrag.

Apropo Offline – Dank der UMTS-SIM-Karte, die ich Mitte dieser Woche von Simyo erhalten habe, bin ich nie wirklich offline. Allerdings bin ich mit der Geschwindigkeit bis jetzt überhaupt nicht zufrieden. Diese ist wirklich deutlich spürbar langsamer, als die WLAN-Verbindung zu Hause, oder in der Firma.
Das man nicht an die WLAN-Geschwindigkeit rankommt, war mir klar, aber das man das so deutlich spürt, hat mich doch sehr negativ überrascht. Zum Glück ist die SIM-Karte monatlich kündbar, vielleicht wechsele ich doch noch mal den Provider. Ich bin im Moment sogar am überlegen, ob ich überhaupt so eine Art von Vertrag brauche. Es gibt inzwischen auch Anbieter, bei denen man nur dann bezahlt, wenn man wirklich über UMTS ins Netz geht. Dann zwar gleich für den ganzen Tag, aber wenn man das nur 2 mal im Monat braucht, kann man schon dabei sparen. Ich denke mal, das werde ich in den nächsten Monaten sehen, was für mich die beste Option ist. Einen guten Überblick über die aktuellen Datentarife kann man sich im fontblog machen.

Nun aber wieder zurück zu meinem digitalen Leben. Nachdem ich ein wenig mit den verschiedenen im AppStore erhältlichen PDF-Readern experimentiert habe, bin ich dann doch beim Goodreader geblieben. Denn dieser liest sich nicht nur gut, man kann ihn auch wunderbar über die verschiedensten Quellen mit dem entsprechenden Content befüllen. Zum einen ist ein kleiner Webserver integriert, so das man nur eine Webseite aufrufen muss, und über diese dann die Dateien hochladen kann, zum anderen kann man aber auch ganz einfach ein Google Docs oder ein Dropbox Konto einrichten und schon kann man die eBooks oder sonstigen Dokumente von dem jeweiligen Onlinespeicher herunterladen. Das ist wirklich sehr bequem gelöst. Zu guter letzt kann man natürlich auch die herkömmliche Methode mit Anschluss per Kabel an den Mac oder PC und dann über iTunes wählen.

Während ich am Anfang noch meine Emails, Kalender und Kontakte noch über iTunes synchronisiert habe, war es mir mit der Zeit doch etwas lästig, dass ich immer erst das iPad mit dem Mac synchronisieren musste, um die Änderungen an Kontakten und Kalendereinträgen auch in die Cloud zu Google zu übertragen. Da war ich doch von meinem Android Handy verwöhnt. Zum Glück habe ich eine Anleitung zuerst in Cashys Blog und dann auch bei Google selbst gefunden. Habe zwar am Anfang nicht verstanden, warum ich dazu den Umweg über ein Exchange Konto gehen muss, wo es im Mail-Assistenten doch eine eigene Google-Email Option gibt, aber damit wird halt nur Google Mail, nicht aber die Google Kontakte und Google Kalender eingerichtet. Der Weg über das Exchange-Konto erledigt alle drei Konten auf einen Schlag und sofort hat man alle Daten sofort synchron. Leider kann man nur einen Kalender darüber verwalten. Wenn man mehrere bei Google hat, muss man die über iCal einbinden.

Ich könnte den Beitrag noch lange fortsetzen, aber ich möchte mir ja noch ein wenig für die nächsten Beiträge aufheben. Nach einer Woche bin ich noch immer sehr zufrieden mit meinem iPad. Etwas stören tut mich nur die, vor allem im Freien, doch recht starken Spiegelungen. Dazu werde ich mal spezielle Antireflex-Folie ausprobieren, die auch gegen die Fingerabdrücke helfen soll.

Wenn ich am Anfang geschrieben habe, wie das iPad mein digitales Leben verändert hat, ein normales Leben ohne das iPad habe ich natürlich auch noch ;-)

Das iPad übrigens hat nicht nur mein digitales Leben verändert. Inzwischen gibt es schon mehr als 2 Millionen zufriedene iPad Benutzer, wie man in vielen Weblogs nachlesen kann. So z.B. auch bei Martin Fowler, der jedem Softwareentwickler bekannt sein sollte.

Update: Diese Übersicht über die verschiedenen Datentarife für das iPad ist noch besser. Die Tagesflatrate gibt es übrigens bei Blau.de

 

Das iPad ist da – Erster Eindruck

Über kaum ein Gerät wurde in den letzten Monaten so viel geschrieben, wie über das iPad von Apple. Jahrelang gab es die wildesten Spekulationen, wann denn Apple endlich auf dem Markt der Netbooks oder Tablet-PCs mitmischt. Der Markt der Netbooks war für Apple wohl nicht interessant oder lukrativ genug, und die Technik für wirklich gute und intuitiv zu bedienende Tablet-PCs wohl noch nicht reif genug.

Den Anfang hatte Apple mit dem iPhone  gemacht und basierend auf der Technik und der Software des iPhone wurde dann das iPad im Januar von Steve Jobs in seiner unnachahmlichen Art auf einem eigenen Event vorgestellt. Es wurde viel spekuliert, wie gut das Gerät beim Publikum ankommen würde, aber ich glaube, selbst die kühnsten Optimisten haben wohl nicht mit diesen Verkaufszahlen in den ersten Wochen gerechnet, auch bei Apple nicht. Aus diesem Grund wurde auch der Marktstart außerhalb der USA um einen Monat nach hinten, auf Ende Mai, verschoben. Und das obwohl das Betriebssystem und auch die Techniken einige Einschränkungen hat. Aber dazu später mehr.

All das hat der Vorfreude auf das iPad jedoch auch bei uns keinen Abbruch getan und deshalb gab es am ersten Verkaufstag die, eigentlich nur aus Amerika bekannten, langen Schlangen vor den 3 Apple Stores in Deutschland. Es soll wohl einige gegeben haben, die vor dem Store übernachtet haben, um am Morgen einer der ersten zu sein, die das iPad in empfang nehmen konnten. Da Anstehen eher nicht so mein Ding ist, habe ich mir mein iPad mit 3G und 32 GB Speicherkapazität schon Anfang April bei Gravis vorbestellt. Bei Gravis deshalb, weil man es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht bei Apple vorbestellen konnte. Ein paar Wochen hatte ich dann von Gravis nichts mehr gehört, so das ich mir nicht mehr sicher war, ob ich es auch wirklich bekommen würde. Vor einer Woche bekam ich dann aber einen Anruf von der Gravis Hotline, die mir nach Anfrage, ob ich noch an dem iPad interessiert sei, versicherte, dass ich das iPad pünktlich zum ersten Verkaufstag bekommen würde. Und so wurde es auch am Freitag im Laufe des Tages per UPS geliefert und ich konnte es dann, nach Feierabend gleich auspacken und in Betrieb nehmen.

Wobei die Inbetriebnahme an eine Bedingung geknüpft war, das iPad verlangt nach einer kurzen Aktivierung über einem Mac oder PC , auf dem iTunes installiert sein muss. Ich habe es also an meinen Mac angeschlossen und da ich über diesen auch meinen iPod Touch synchronisiere, wurde ich gleich gefragt, ob ich die Einstellungen vom iPod übernehmen wollte, was mir vor allem wegen der dort schon eingerichteten EMail-Konten, Kalender und Adressbücher sehr entgegenkam und das initiale Einrichten des iPad’s sehr vereinfachte. Bei der ersten Synchronisierung wurden auch alle Anwendungen, die ich auch schon auf dem iPod hatte, auf das iPad transferiert, von denen ich die meisten allerdings danach wieder runter geschmissen habe, weil es entweder davon entweder schon eine iPad Version gab, oder aber diese durch den Zoom so hässlich aussahen, das ich mir die nicht wirklich antun wollte. Übrig geblieben sind im Moment nur wenige iPhone-Apps, auf die ich dann doch nicht verzichten wollte, unter anderem Skype, Facebook und Apple Remote zum Steuern von iTunes auf meinem MacMini im Wohnzimmer.

Da ich mich in den letzten Wochen schon Recht intensiv mit der für das iPad erhältlichen Software im AppStore beschäftigt hatte, wusste ich auch schon, welche Programme ich mir zuerst auf das iPad spielen wollte. Unter anderem sind da Pages, iBook, Things, Dropbox, GodReader dabei gewesen. Die Software für das iPad ist zum Teil deutlich günstiger als die vergleichbaren Mac- oder PC-Versionen, mit natürlich reduziertem Funktionsumfang, aber meistens doch um einige Euros teurer als die entsprechende iPhone/iPod Version.

Nachdem ich also das iPad mit der grundlegenden Software und dem notwendigen Inhalten (Musik, Bilder, Videos und einiges eBooks) befüllt hatte, ging es daran das iPad von der Bedienung her zu erforschen. Wer schon ein iPhone oder einen iPod Touch sein eigen nennt, der wird gleich mit einem Deja-vue Gefühl konfrontiert, denn es sieht am Anfang fast genauso aus, wie auf dem iPhone, nur alles halt ein wenig größer und brillianter. Die Software bedient sich angenehm flüssig und egal wie rum man das iPad hält, es passt sich sofort von der Ausrichtung her an. Im Vergleich zum iPhone kann man das aber durch einen Schalter an der Seite unterbinden.

Die Programme, die es auch auf dem iPhone von Apple gibt, Adressbuch, Kalender und Email, wurden natürlich optimal an die Möglichkeiten des iPads angepasst und vermitteln doch von der Bedienung einen sehr natürlichen und intuitiven Eindruck. Einige Programme wie die Online-Ausgabe des Stern, die HD-Version der Welt machen einen doch sehr vielversprechenden Vorgeschmack, wie digitale Medien in der Zukunft die herkömmlichen Zeitschriften sicher nicht ersetzen, aber zumindest einen gewissen Marktanteil wegnehmen könnte, wie es das Internet bereits getan hat. Dabei muss man sich aber auch mit dem Gedanken anfreunden, das diese Inhalte in Zukunft nicht mehr kostenlos sein werden.

Das Lesen von eBooks in iBook fühlt sich sehr natürlich an, sogar das Umblättern sieht wie bei einem richtigen Buch aus. Außerdem gibt es einige Sachen, die man bei einem normalen Buch nicht hat. Das fängt von der änderbaren Schriftart und -größe an. Des weiteren kann man Lesezeichen (ohne Eselsohren :-) ) setzen und auch im Buch suchen. Da die meisten meiner eBooks allerdings nicht im ePub-Format sondern als PDF vorliegen, konnte ich mir diese nicht in iBook anschauen, sondern musste dazu den GoodReader verwenden. Da das PDF-Format nicht für eBook-Reader optimiert ist, muss man dabei auch einige Einschränkungen in Kauf nehmen. Dies betrifft vor allem die Navigation innerhalb des Buches, als auch die nicht ganz so optimale Lesebarkeit. Trotzdem finde ich, das man auch PDFs sehr gut auf dem iPad lesen kann. Allerdings fürchte ich, das ich nicht wirklich zum ausgiebigen Lesen kommen werde, denn zu verlockend sind Möglichkeiten, die man sonst noch auf dem iPad hat. Und wenn es schnell mal ein Blick in Twitterrific  oder Facebook ist, was es denn so neues in den Socialcommunities gibt. Ach ja und spielen kann man mit dem iPad auch noch sehr gut. Habe ich jetzt zwar noch nicht gemacht, wird aber in den nächsten Wochen wohl auch noch kommen.

Bei all dem Licht gibt es natürlich auch Schatten, und die will ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Das iPad fühlt sich mit der Zeit schon etwas schwer an, fast so schwer, wie das MacBook Air, was mit der Zeit vielleicht beim Lesen etwas ermüdend sein kann. Ich habe gestern auf dem Balkon ein wenig versucht, auf dem iPad zu lesen, und musste dabei die doch recht starke Spiegelung feststellen. Es gibt da von Drittanbietern Entspiegelungsfolien, vielleicht werde ich damit mal mein Glück versuchen. Das nächste Problem ist eigentlich nicht wirklich ein Problem, trotzdem hat man das Gefühl, das iPad ständig putzen zu müssen, weil man die Finderabdrücke vor allem von der Seite aus doch recht deutlich sieht. Ich kann mich erinnern, das mich das am Anfang auf dem iPod Touch auch sehr gestört hat, inzwischen fällt mir das gar nicht mehr so auf. Obwohl der iPod natürlich wenig schneller geputzt ist, als das iPad. Zu guter letzt stört mich etwas, was auf dem iPod nicht so sehr zum Tragen kommt, aber auf dem iPad doch relativ schnell als Einschränkung fühlbar ist. Die Möglichkeit, mehrere Programme gleichzeitig auszuführen und zwischen diesen umzuschalten oder zwischen diesen zu interagieren, die fehlt einem doch relativ schnell. Und wenn es nur kurz das Kennwort aus 1Password zu holen, um es im AppStore beim Einkauf einfügen zu können. Vor allem deshalb, weil man das ja unter Windows und MacOS, aber auch auf meinem Android Handy so gewöhnt ist und dies daher als eigentlich selbstverständlich ansieht. Aber Apple hat mit dem iPhone OS 4.0 Besserung versprochen, auch wenn es trotzdem noch einige Einschränkungen geben wird.

Fazit

Um diesen Beitrag zum Ende zu bringen, möchte ich zum Abschluss sagen, das ich vom iPad absolut nicht enttäuscht bin und den Kauf bis jetzt in keinster Weise bereut habe, mir für die zukünftige Softwaregeneration doch noch einige Verbesserungen wünsche. Das iPad wird keines meiner aktuellen Geräte iPod Touch oder MacBook ersetzen können, wohl aber in einigen Fällen doch den Platz dieser Geräte einnehmen. Diesen, für meine Verhältnisse doch recht langen Artikel hier, würde ich nie und nimmer auf der virtuellen Tastatur des iPads schreiben, das ist einfach zu mühselig. Da muss das MacBook ran. Aber schnell mal eine Statusmeldung für Twitter oder Facebook, das sollte auf dem iPad allemal funktionieren.

Ich werde in den nächsten Wochen sicher noch einige Beiträge zu meinen Erfahrungen mit dem iPad hier posten. Für alle Leser, die eine Meinung zum iPad oder zu meinen Beiträgen haben, würde ich mich sehr über einen Kommentar freuen.

 

Zurück im Blog

Diese Blog war in den letzten Monaten etwas verwaist, was unter anderem an einigen persönlichen Umständen lag. Zum einen fehlte mir irgendwie die Motivation, hier etwas zu posten, weil ich das Gefühl hatte, das es wohl doch kaum jemand liest. Zum anderen waren mir irgendwie die Ideen ausgegangen, was denn überhaupt für andere interessant sein könnte. Was den ersten Punkt angeht, habe ich mich auf anderen Plattformen wie z.B. Facebook versucht, mit leider sehr geringem Erfolg. Ich hatte dort zwar sehr schnell einige “Freunde” (meistens Kollegen) gefunden, aber mein Versuch, dort einige einigermaßen sinnvolle Diskussionen zu führen, war leider von sehr sehr geringem Erfolg gekrönt. Es kam so gut wie keine Antwort, andere Themen mit wesentlich weniger sinnvollen Hintergrund waren da scheinbar viel interessanter. Kommt wohl auch ganz darauf an, wer da etwas gepostet hat. Vielleicht habe ich Facebook auch nur falsch verstanden…

Ich werde es in Zukunft wohl so machen, das ich hier einen Artikel poste und dann bei Facebook und Twitter einen kurzen Hinweis darauf poste. Wenn dann irgendjemand etwas dazu zu sagen hat, ist es schön, wenn nicht, soll es mir auch egal sein.

So, nun hoffe ich mal, das ich wieder einige Themen finde, über die ich hier berichten kann. Es ist ja nicht so, das nichts in der Zwischenzeit passiert ist. Zum einen gibt es eine neue Version von .NET 4.0 und dem Visual Studio 2010. Zum anderen gibt es seit letzten Freitag das neue iPad und wer mich kennt, der kann sich sicher denken, das genau so ein Teil seit Freitag bei mir zu Hause liegt. Anlass genug also, um ein kurzes Review über meinen ersten Eindruck vom iPad zu schreiben. Aber dazu werde ich gleich einen eigenen Artikel posten.

 

Ein Android ist gelandet…

Nein, es sind keine Außerirdischen mit ihren Robotern gelandet, sondern ein neues Handy, mit einem relativ neuen Betriebssystem. Dieser Artikel passt auch zum neuen Google Nexus One Handy, das gestern von Google auf einer extra Pressekonferenz vorgestellt wurde, und über das heute auf so gut wie allen Presseportalen berichtet wurde, unter anderem natürlich auch bei Golem.de. Ich finde das Handy wirklich gut.

Allerdings bin ich schon seit ca. 2 Wochen auf der Android Plattform angekommen. Ich habe mir vor kurzem im Rahmen meiner Vetragsverlängern ein neues Handy für unschlagbar günstige € 1 zugelegt, und zwar das HTC Magic. Das ist zwar nicht ganz so schnell wie das neue Nexus One und hat auch noch nicht das ganze neue Android 2.1, sondern nur die Version 1.6, aber dafür war es auch deutlich günstiger und außerdem soll das Update auf die neue Android Version im Laufe des ersten Qurtals auch für das HTC Magic erscheinen.

Ich bin zwar eigentlich in den letzten 3 Jahren ein Fan von Apple-Produkten und -Software geworden, aber das iPhone war mir dann doch ein bisschen zu teuer, da ich es über meinen Provider nicht mit Vertrag bekommen hätte.

Nun aber noch etwas zur Funktionalität des Handys. Das HTC Magic hat, wie es heute eigentlich bei Smartphones eigentlich sein sollte, einen GPS Chip eingebaut, den ich auch schon kurz erfolgreich zusammen mit Google Maps erfolgreich testen konnte, als wir über Weihnachten unsere Freunde besucht hatten und ich mich mit meiner Frau nicht einigen konnte, wo wir lang gehen müssen.

Da ich sehr intensiv die Google Dienste (Mail, Kalender, Newsreader etc.) nutze, kommt mir die sehr gute Integration dieser Dienste in das Betriebssystem sehr entgegen. Und falls irgendeine Funktionalität fehlt, kann man dieser über sehr viele gute kostenlose, aber zum Teil auch kostenpflichtige Programme, die man im App Store, nachladen. Ich habe inzwischen mehr Programme auf dem Telefon, als auf meinem iPod Touch installiert.

Einziger Wermutstropfen ist die kurze Laufzeit des Handys, bevor es wieder aufgeladen werden muss. Ansonsten bin ich mit dem Handy und auch mit dem installierten Betriebssystem sehr zufrieden. Es muss also nicht immer das iPhone sein….

 

Interessantes Tool für Webseitenbetreiber – Google Webmastertools

Ich bin heute auf einen, im Vergleich zu Google Analytics, mir noch unbekannten Service von Google, den Webmastertools gestossen. Dieser Service bietet neben einigen statistischen Informationen zusätzlich noch Hilfsmittel, über die der Webmaster die von ihm verwaltete Webseite optimieren kann. So kann er z.B. sich anzeigen lassen, auf welche Bereiche oder Inhalte der Homepage Suchmaschinen im Moment keinen Zugriff (durch die robots.txt) haben. Weiterhin kann man sich Fehler in den HTML-Seiten anzeigen lassen, wie etwa fehlende Title-Tags. Das bekommt man aber auch über jeden guten HTML-Validator geboten.

Eine sehr sinnvolle Info für mich waren aber die Suchbegriffe, bei denen meine Webseite bei Google an welcher Position auftaucht und wieviele Benutzer dann auch über den Link in der Ergebnisliste von Google auf meine Homepage gekommen sind.

Zu den Google Webmastertools kommt man über https://www.google.com/webmasters/tools/home?hl=de

Nachdem man seine Homepageadresse eingetragen hat, muss man noch einen Validierungscode in die Startseite eintragen. Das dient der Absicherung von Google. Sonst könnte man ja jede beliebige Webseite, die einem gar nicht gehört, auf diese Weise analysieren.

Ich könnte noch einige, wie ich finde sehr sinnvolle Funktionen hier aufzählen, aber am besten macht sich jeder Interessierte selbst ein Bild.

 

Wer hat meinen Computer aufgeweckt?

Obwohl Windows 7 und erst recht das MacOSX inzwischen sehr schnell starten, ist es mir doch lieber, das man seinen Rechner wenn ich nach Hause komme, sich wieder im gleichen Zustand befindet, wie ich ihn am Abend zuvor verlassen habe. Deshalb fahre ich meinen Rechner lieber in den Ruhezustand und schalte ihn nicht komplett aus. Unter Windows hatte ich dabei allerdings immer das Problem, das der Computer nicht auf mich warten wollte sondern irgendwann wieder von selbst aufgewacht ist. Ich wusste leider nicht wann und auch nicht warum. Das hat mich eine ganze Zeit lang genervt. Dabei war es eigentlich ganz einfach, die Ursache für das Problem zu finden. Nach kurzer Recherche im Internet habe ich die Lösung gefunden. Über folgenden Befehl, gibt Windows aus, welches Gerät, oder welches Systemevent den Computer zuletzt aus dem Ruhezustand geweckt hat.

powercfg -lastwake

Ergebnis von lastwake

In dem Screenshot sieht man, das jemand an der Maus gewackelt hat. Das war es allerdings bei mir nicht gewesen, denn mal von der Katze abgesehen, war da niemand, der an der Maus gewackelt haben kann. Bei mir war es der Windows Media Center Service, der unbdingt jeden Tag um 16:00 sich die neuesten Daten aus dem Internet holen musste und dazu auch den Rechner aufwecken durften. Dabei nutze ich das Media Center gar nicht, sondern habe es nur mal aus Neugierde eingerichtet um zu schauen, ob die Windows 7 Variante jetzt auch mit mehreren Monitoren besser klar kommt. Ich habe also diesen Job in der Auftragsverwaltung deaktiviert und schon schläft mein Rechner den ganzen Tag durch, bis er durch mich geweckt wird…

 

Ein gesundes neue Jahr….

Ich wünsche allen Lesern dieses Weblogs ein gesundes und erfolreiches neue Jahr 2010. Ich hoffe, das ich auch in diesem Jahr einige interessante Themen finde, über die es sich lohnt, in meinem Weblog zu berichten.

 

Avatar – Kurzkritik

Ich komme gerade aus dem Kino und bin immer noch hin und weg von einem der beeindruckendsten Filme, die ich je gesehen habe. Solche faszinierenden Landschaften, solche beeindruckenden und auch beängstigenden Lebewesen habe ich noch nie gesehen. Man muss wirklich sehr viel Fantasie und Kreativität haben, um sich solche Dinge ausdenken und auf der Leinwand dann zum Leben zu erwecken. Solche Menschen sind wirkliche Künstler und ich habe großen Respekt vor ihrer Arbeit. Ich habe den Film in 3D gesehen und habe die kleine Mehrausgabe nicht bereut, denn man fühlte sich stellenweise wirklich mitten in der fantastischen Welt von Pandora. Als der Film dann nach mehr als 2:30 Stunden zu Ende ging, wünschte ich mir, der Abspann würde noch länger gehen, denn da wurden noch einmal tolle Kamerafahrten gezeigt.

Der Film ist für mich klar der Film des Jahres, noch vor dem seltsamen Fall des Benjamin Button, es sollte mich doch stark wundern, wenn der Film die 500 Mio $ Produktionskosten nicht locker wieder einspielen sollte, wenn nicht schon im Kino, dann spätestens mit allem drumherum, angefangen beim Spiel über DVD und BluRay die im nächsten Jahr vielleicht auch als 3D Ausgabe erscheinen wird. Für mich auch klar ein Anwärter für mindestens einen Oscar.

Wer noch etwas mehr über die Handlung des Filmes wissen möchte, sollte sich z.B. dieses Review bei Filmstarts.de anschauen. Ich kann den Film jedem empfehlen, der sich für wirklich grosses Kino mit beeindruckender Technik interessiert.

 

3 Bücher, die jeder Softwareentwickler kennen sollte

Ich bin ja schon einige Jahre als Softwareentwickler tätig und habe über die Jahre auch so einige Fachbücher gelesen um mein Wissenskentnisse auf dem aktuellen Stand zu halten. Darunter waren allerdings 3 Bücher, die meine grundlegende Einstellung über das Wie der guten Softwareentwicklung mitgeprägt haben.

  • Code Complete von Steve McConnell – Habe ich Mitte der 90er gelesen, gibt es inzwischen in einer aktuelleren Auflage aus dem Jahr 2004
  • The Pragmatic Developer von Andrew Hunt – Habe ich Anfag der 200oer gelesen
  • Clean Code von Robert C. Martin – Habe ich Anfang diesen Jahres gelesen. Da bin ich über die Initiative “CleanCodeDeveloper” drauf gestossen.

Diese 3 Bücher kann ich eigentlich jedem Entwickler empfehlen, der Wert auf gute Qualität in seinem Job legt.